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Verschwundene Monika Frischholz: Polizei gräbt erneut | BR24

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Polizisten graben erneut nach der Leiche von Monika Frischholz. Sie verschwand vor knapp 43 Jahren spurlos.

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Verschwundene Monika Frischholz: Polizei gräbt erneut

Die Polizei hat die Grabungen im Fall der seit 42 Jahren vermissten Monika Frischholz aus Flossenbürg zu Wochenbeginn wieder aufgenommen - wenige Meter neben der ersten Grube bei Waldkirch, in der ein Auto und Knochenteile gefunden worden waren.

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Die Polizei sucht weiterhin nach der Leiche der seit 42 Jahren vermissten Monika Frischholz aus Flossenbürg. Am Montagmorgen begannen Beamte erneut mit Grabungen an einem Waldrand bei Waldkirch, einem Ortsteil von Georgenberg (Lkr. Neustadt an der Waldnaab). Die Stelle befindet sich nur wenige Meter neben dem Ort, an dem vergangene Woche zwei Tage lange gesucht wurde.

VW Käfer im Wald ausgegraben

Hier waren die Einsatzkräfte auf einen vergrabenen und stark verrotteten VW Käfer gestoßen. Das Auto steht nach bisherigen Erkenntnissen aber nicht in Zusammenhang mit der möglichen Ermordung der Schülerin. Außerdem hatten die Beamten Knochenteile gefunden, die vermutlich von einem Tier stammen, aber weiter untersucht werden.

Erneut überregionale Spezialisten

Im Einsatz sind auch jetzt wieder Fachkräfte für Spurensicherung der Kripo Weiden, Spezialisten der Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes und die technische Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg. Zudem wurde ein Bagger einer privaten Firma gemietet. Die Ermittler vermuten an der Grabungsstelle einen weiteren möglichen Ablageort von Monika Frischholz.

Wohnungsdurchsuchung, aber keine Festnahme

Im Fall Monika Frischholz hat die Polizei Ende vergangener Woche auch eine Wohnung durchsucht. Festgenommen wurde aber niemand. Es würden jedoch neue Hinweise überprüft, so die Polizei. "Bisher ergab sich kein dringender Tatverdacht gegen eine Person", so ein Polizeisprecher. Details zur Durchsuchung gab es von der Polizei nicht.

Monika Frischholz seit 1976 vermisst

Die damals zwölf Jahre alte Schülerin aus Flossenbürg verschwand 1976 spurlos. Die Ermittlungsgruppe geht von einem Mord aus und hat seit den Grabungen in einem Waldstück bei Waldkirch am Montag und Dienstag zehn neue Zeugenhinweise bekommen, die nun geprüft werden.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise

Das Bayerische Landeskriminalamt hat nach wie vor eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen können, ausgesetzt. Die Polizei bittet um Hinweise.

© Polizei Oberpfalz

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