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Vermisstensuche in München-Waldperlach ergebnislos beendet | BR24

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Polizisten auf der Suche nach Hinweisen

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Vermisstensuche in München-Waldperlach ergebnislos beendet

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei im Münchner Stadtteil Waldperlach nach einer seit rund zwei Wochen vermissten Münchnerin und ihrer Tochter gesucht. Allerdings ohne Hinweise zu finden, wie die Ermittler jetzt mitteilten.

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Wie die Polizei am frühen Abend mitteilte ist die Suche nach den beiden vermissten Personen in Waldperlach beendet worden. Demnach wurden weder Leichen noch irgendwelche Gegenstände, die mit dem Fall zusammenhängen gefunden. Noch ist nicht entschieden, ob es weitere Suchaktionen in der Gegend geben wird.

Rund 150 Beamte waren mit Hunden und Hubschrauberunterstützung im Einsatz. Zuletzt hieß es, die Polizei glaube nicht mehr daran, Mutter und Tochter lebend zu finden.

Ehemann dringend tatverdächtig

Seit mehr als einer Woche gelten eine 41-Jährige und ihre 16-jährige Tochter aus dem Münchner Stadtteil Neuperlach als vermisst. Der Ehemann der Mutter ist dringend tatverdächtig. Er hatte die Frau und ihre Tochter am 13. Juli selbst als vermisst gemeldet.

Der Mann ist seit rund einem Jahr mit der Frau verheiratet und hatte widersprüchliche Angaben bei der Vermisstenmeldung gemacht. Seit Sonntag sitzt er wegen des Verdachts auf "Totschlag in Tatmehrheit mit Mord" in Untersuchungshaft.

Fahndungsfotos veröffentlicht

Die Ermittler hatten ein Foto des 44-Jährigen sowie von den beiden Fahrzeugen der Familie veröffentlicht. Sie hofft auf Zeugen, die den Verdächtigen oder die beiden Frauen gesehen haben oder sonstige Hinweise haben. Bei der Mordkommission wurde eine 20-köpfige Sondereinheit eingerichtet.

Handys der Frauen ausgeschaltet

Die Beamten glauben nicht, dass die beiden wie behauptet bei einer Einkaufstour verschwunden sind. Ihre Mobiltelefone sind ausgeschaltet, eine Ortung ist nicht möglich.

Zunächst hatte die Polizei gezögert, eine Vermisstenmeldung herauszugeben. Denn dass eine Mutter und ihre Tochter spontan nicht nach Hause zurückkehren, komme immer wieder mal vor, hieß es. Auch das familiäre Umfeld stufte die Polizei ursprünglich als "gut" ein. Doch dann verdichteten sich Hinweise auf ein Verbrechen.