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Vermeintlicher Oberstabsfeldwebel läuft Polizei in die Arme | BR24

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Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr: Abzeichen

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    Vermeintlicher Oberstabsfeldwebel läuft Polizei in die Arme

    Ein vermeintlicher Oberstabsfeldwebel der Bundeswehr ist in Ansbach einer Polizeistreife in die Hände gelaufen. Ein Beamter, der selbst Soldat war, sprach den 25 Jahre alten Uniformierten Sonntagnachmittag im Ansbacher Stadtgebiet an.

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    Dem Polizisten kam es seltsam vor, dass ein so junger Mann schon einen solchen Dienstgrad erreicht haben kann. Oberstabsfeldwebel ist bei der Bundeswehr ein hoher Unteroffiziersrang. Der 25-Jährige behauptete, er habe eine steile Karriere gehabt und sei sogar mit zwei Orden ausgezeichnet worden.

    Bundeswehr-Karriere frei erfunden

    Die Polizei glaubte diese Geschichte nicht und fragte bei der Bundeswehr nach. Der Anruf ergab, dass der vermeintliche Oberstabsfeldwebel nie bei der Bundeswehr gedient hatte. Nun muss sich der 25-Jährige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Titeln und Abzeichen verantworten.

    Kein Faschingsscherz

    Auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks sagte eine Polizeisprecherin, bei dem Fall habe es sich nicht um einen Faschingsscherz gehandelt. Der Mann sei der Ansbacher Polizei wegen diverser Drogendelikte bekannt.