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Spitzentreffen zu 2. Stammstrecke und Linie U9 in München | BR24

© picture alliance / Peter Kneffel/dpa

Der rote Sichtschutz einer Baustelle mit der Aufschrift "2. Stammstrecke" in München

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    Spitzentreffen zu 2. Stammstrecke und Linie U9 in München

    Bundesverkehrsminister Scheuer und Bahnchef Lutz kommen zu Ministerpräsident Söder in die Staatskanzlei. Dabei geht es um Fortschritte beim Milliarden–Verkehrsprojekt der 2. Stammstrecke und um Planungen für die "Entastungs-U-Bahn U9" in München.

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    Der Bau der Entlastungs-U-Bahn-Linie U9 vom Münchner Süden in den Norden wäre so etwas wie eine 2. Stammstrecke für die U-Bahn. Mit ähnlichen Baukosten. Diese würden ebenfalls im Milliardenbereich liegen. Es gäbe einen Haltepunkt unter dem Münchner Hauptbahnhof. Hier würde die U9 auf die zweite S-Bahn-Stammstrecke treffen. Zugänge und Übergänge müssten mitgeplant werden und das beeinflusst die Bauarbeiten für das mehrstöckige zentrale Zugangsbauwerk zur 2. Stammstrecke, das 40 Meter in die Tiefe gebaut wird.

    Wird sich die Fertigstellung bis 2028 hinauszögern?

    In den letzten Wochen haben die Planer zu ermitteln versucht, welche Bedeutung dies für die Bauarbeiten sowie den Zeitplan der 2. Stammstrecke hat. Dabei hat es bereits Verzögerungen und Umplanungen gegeben. Bisher haben Bahn und Freistaat am offiziellen Fertigstellungsdatum im Jahr 2026 für die 2. Stammstrecke festgehalten. Heute werden Ministerpräsident Söder, Bundesverkehrsminister Scheuer, Bahnchef Lutz sowie Münchens Oberbürgermeister Reiter dazu Stellung nehmen, ob der Bau zwei Jahre länger dauern wird, wie Experten vermuten. Am Münchner Marienhof soll sich schon bald eine Schlitzwandfräse nach unten graben.

    Der Abriss des Hauptbahnhofs geht weiter

    Der Verwaltungsgerichtshof hat laut Bahn jetzt den von einer Bürgerinitiative geforderten Baustopp abgelehnt. In Kürze geht es an den Schwammerl, das geschwungene Vordach des Münchner Hauptbahnhofs. Dieser wird genauso wie die Schalterhalle in naher Zukunft abgerissen.