Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Verkehrsminister Reichhart offiziell Landratskandidat | BR24

© BR24

Digitale Kommunikation, Umweltschutz und Familienfreundlichkeit - das sind die Themen, die CSU-Landratskandidat Reichhart für den Landkreis Günzburg am Herzen liegen.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Verkehrsminister Reichhart offiziell Landratskandidat

Der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart ist am Wochenende von Delegierten seiner Partei im Landkreis Günzburg nahezu einstimmig zum CSU-Landratskandidaten gewählt worden.

Per Mail sharen
Teilen

Ministerpräsident Markus Söder wird voraussichtlich im Frühjahr sein Kabinett umbilden müssen. Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart strebt an, Landrat von Günzburg zu werden. Am Wochenende wurde Reichhart zum Kandidaten der CSU für das Amt gewählt.

Alle Stimmen - bis auf eine ungültige

Der CSU-Politiker erhielt dabei nahezu 100 Prozent der Stimmen (122 von 123, eine Stimme ungültig). In seiner Vorstellungsrede erklärte er, auf die Arbeit seines Vorgängers Hubert Hafner aufbauen zu wollen. Hafner war 24 Jahre lang Landrat des Landkreises Günzburg. Er darf aus Altersgründen nicht mehr antreten.

Für jedes geborene Kind ein Baum

Zu seinen Vorhaben für die Zukunft sagte Reichhart, dass er die digitale Kommunikation des Landkreises weiter verbessern wolle. So sollten alle Behördengänge digital erledigt werden können. Außerdem wünscht er sich ganz praktischen Umweltschutz: So wolle er anstoßen, dass für jedes Kind, dass im Landkreis geboren wird, ein Baum gepflanzt wird. Er wolle die Familienfreundlichkeit im Landkreis weiter vorantreiben – sowohl in Sachen Kinderbetreuung als auch im Bereich Wohnungsbau.

Themen für Wahlkampf überschneiden sich

E erwarte keinen einfachen Wahlkampf, so Reichhart, denn er nehme seine Konkurrenten um das Amt des Landrates ernst. Sowohl er als auch der Kandidat der Grünen, Max Deisenhofer, setzen auf den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, die Digitalisierung des Landratsamtes und auf den Umweltschutz. Mit der Wahl des CSU-Kandidaten befindet sich die CSU im Landkreis nun nach eigenen Angaben im "Wahlkampfmodus".