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Verhandlungen mit Fujitsu – IG Metall spricht von guter Lösung | BR24

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Die IG-Metall äußert sich positiv nach wochenlangen Verhandlungen mit dem japanischen PC-Hersteller Fujitsu

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Verhandlungen mit Fujitsu – IG Metall spricht von guter Lösung

Nach den Verhandlungen zur Schließung des Fujitsu-Werks in Augsburg äußert sich die IG-Metall positiv über die Ergebnisse. Man habe eine gute Lösung hinbekommen, heißt es von der Gewerkschaft.

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Die IG Metall Augsburg war in den wochenlangen Verhandlungen um die Schließung des Augsburger Fujitsu-Werks mit dabei. Gewerkschaftssekretärin Angela Steinecker spricht jetzt davon, dass es keine leichten Verhandlungen waren. Sie seien zum Teil sogar auf der Kippe gestanden.

"Letztlich aber haben wir eine gute Lösung hinbekommen. Wir haben das Beste rausgeholt, was noch möglich war", sagt Steinecker.

Bis zu 350 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

Es freue die IG Metall, dass bis zu 350 der 1400 Arbeitsplätze erhalten bleiben sollen, weil Fujitsu im Wirtschaftsraum Augsburg einen neuen Standort aufmachen will. Eine Forderung der Arbeitnehmerseite und der IG Metall sei die Transfergesellschaft gewesen - man sei zufrieden, dass Fujitsu dem zugestimmt hat.

Diese Transfergesellschaft wird von Fujitsu und der Agentur für Arbeit finanziell getragen. Gegen Geld können sich die ausgeschiedenen Mitarbeiter in bestimmten Bereichen schulen lassen, um schnell wieder auf den Arbeitsmarkt zurückzukehren.

Hoffnung auf neue Investoren

"Es ist eine gute Übergangslösung, um die Zeit sinnvoll bis zum möglichen Arbeitslosengeld oder einem neuen Job zu überbrücken", sagt Steinecker. Die IG Metall hofft zudem darauf, dass es neue Investoren gibt, die die ehemaligen Fujitsu-Mitarbeiter übernehmen könnten.

Gestern war offiziell bekannt gegeben worden, dass das Fujitsu-Werk in Augsburg im September 2020 schließt. Ab September 2019 werden die Mitarbeiter nach einem Sozialplan möglichst sozialverträglich aus dem Unternehmen ausscheiden.