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Neunjährige auf Schulklo vergewaltigt: Täter muss in Psychiatrie | BR24

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Nach der Vergewaltigung an einer Augsburger Grundschule im vergangenen Herbst hat das Augsburger Landgericht jetzt das Urteil gesprochen: Der Angeklagte ist demnach schuldunfähig. Die Nebenklagevertreterin hält das Urteil für gerecht und fair.

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Neunjährige auf Schulklo vergewaltigt: Täter muss in Psychiatrie

Nach der Vergewaltigung an einer Augsburger Grundschule im vergangenen Herbst hat das Augsburger Landgericht jetzt das Urteil gesprochen: Der Angeklagte ist demnach schuldunfähig. Die Nebenklagevertreterin hält das Urteil für gerecht und fair.

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Das Augsburger Landgericht hat heute sein Urteil verkündet im Falle der Vergewaltigung an einer Augsburger Grundschule im vergangenen Herbst. Nach Ansicht des Richters ist der Angeklagte schuldunfähig und wird in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Angeklagter ist zur Tatzeit schuldunfähig gewesen

Die Delikte an der heute Zehnjährigen hätten sich in vollem Umfang bestätigt, so der Richter. Allerdings sei der heute 21-Jährige zur Tatzeit schuldunfähig gewesen. Alle Verfahrensbeteiligten hätten sich für eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik ausgesprochen. Der Angeklagte nahm das Urteil regungslos entgegen. Er nahm es noch im Gerichtssaal an, es ist demnach rechtskräftig.

Vergewaltigtes Mädchen ist heute "stabil"

Die Nebenklagevertreterin hält das Urteil für gerecht und fair. Dem Mädchen gehe es den Umständen entsprechend gut, das sei dem Umstand geschuldet, dass sie ein gutes soziales Umfeld habe. Sie habe es zudem ihren Eltern zu verdanken, dass es ihr eigentlich sehr gut gehe und sie stabil sei.

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Der Tatort: Die Wittelsbacher Schule Augsburg