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Vergewaltigung an Grundschule – Prozess in Augsburg beginnt | BR24

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Im Oktober vergangenen Jahres soll ein Mann in Augsburg eine neunjährige Schülerin sexuell missbraucht haben. Nun hat der Prozess begonnen.

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Vergewaltigung an Grundschule – Prozess in Augsburg beginnt

Der Fall hat im vergangenen Herbst Schlagzeilen gemacht: Ein 22-Jähriger soll damals eine Schülerin an der Wittelsbacher Grundschule in Augsburg vergewaltigt haben. Jetzt beginnt der Prozess vor der Jugendkammer des Landgerichts.

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem gebürtigen Berliner vor, das Opfer vor der Mädchentoilette der Wittelsbacher Grundschule in Augsburg angesprochen zu haben. Laut Anklage fragte er die Schülerin erst nach dem Weg zum Sekretariat. Dann soll er sie gegen ihren Willen in eine Toilettenkabine getragen, entkleidet und sich an ihr vergangen haben.

Lehrer findet Mädchen auf der Schultoilette und schreitet ein

An weiteren sexuellen Handlungen wurde der Mann laut Anklage gehindert, weil sich ein Lehrer auf die Suche nach der Neunjährigen gemacht hatte und die Toilette betrat. Die Anklage lautet auf Vergewaltigung in Tateinheit mit schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern. Für den Prozess vor der Jugendkammer des Landgerichts in Augsburg sind vier Verhandlungstage angesetzt.

Landgericht Augsburg setzt vier Prozesstage an

Die Tat hatte eine Diskussion über die Sicherheit an Schulen ausgelöst. Eines der Ergebnisse war, dass Schulen in Augsburg ohne abgeschlossenen Pausenhof mit einem Zaun geschützt werden sollen.