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Sogenannte "Krähenfüsse" zum Zerstechen von Autoreifen (Symbolbild).
© pa/dpa/Boris Roessler
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Sogenannte "Krähenfüsse" zum Zerstechen von Autoreifen (Symbolbild).

Nach einer spektakulären Verfolgungsfahrt auf der A8 bei Bergen im Landkreis Traunstein ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Man habe den Fall an Spezialisten für grenzüberschreitende Kriminalität in Bad Reichenhall übergeben, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd dem Bayerischen Rundfunk mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass man vergangene Nacht auf eine grenzüberschreitend agierende Gruppe gestoßen sei, so die Begründung.

Polizei wollte auffallendes Auto kontrollieren

Kurz nach Mitternacht wollten Beamte der Polizei Traunstein ein offenbar sehr stark motorisiertes Fahrzeug mit abgedunkelten Scheiben kontrollieren. Doch der Fahrer hielt nicht, sondern fuhr mit hoher Geschwindigkeit bei Bergen auf die A8 Richtung Salzburg.

Wie ein Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk mitteilte, wurden aus dem Fahrzeug eine ganze Menge "Krähenfüße" geworfen. Das sind Wurfeisen mit spitzen Metallstiften. Ziel war offenbar, die Verfolger abzuschütteln.

"Krähenfüße": Platte Reifen bei Polizeiautos und anderen Wagen

Drei Streifenwagen mussten den Angaben zufolge mit platten Reifen stoppen, auch mindestens fünf unbeteiligte weitere Fahrzeuge konnten wegen Plattfuß nicht mehr weiterfahren.

Mit Tempo 250 Richtung Österreich

Der Verfolgte raste mit bis zu 250 Stundenkilometern weiter Richtung Österreich. Den Beamten gelang es, das Fahrzeug bis kurz hinter der Grenze zu verfolgen, bei Hallein verloren sie es. Auch alarmierte österreichische Kollegen konnten nichts mehr ausrichten. Laut Polizei waren an dem Fahrzeug österreichische Kennzeichen angebracht, die allerdings als gestohlen gemeldet wurden.

Grenzüberschreitend agierende Gruppe?

Das Grenzschutzkommissariat der Kripo in Bad Reichenhall untersucht nun, ob der oder die Insassen des verfolgten Fahrzeugs Mitglieder einer grenzüberschreitend agierenden Gruppe sind. Die Vermutung liegt nach Angaben eines Polizeisprechers zumindest nahe, denn, so sagte er wörtlich:

"Wer Krähenfüße dabei hat und die auch einsetzt und mit 250 Stundenkilometern davon rast – da muss mehr dahinter stecken, als dass er seinen Führerschein zu Hause vergessen hat." Ein Sprecher der Polizei
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Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Ein Unbekannter hat sich auf der A8 im Landkreis Traunstein eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Autoren

Hans Häuser

Sendung

Regionalnachrichten aus Oberbayern vom 06.03.2019 - 10:30 Uhr