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Verfassungsschutz beobachtet Deggendorfer Burschenschaft | BR24

© pa/Oliver Brandt

Symbolfoto Überwachung

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    Verfassungsschutz beobachtet Deggendorfer Burschenschaft

    Die Burschenschaft "Markomannia Wien zu Deggendorf" wird offiziell vom Bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. Die Landesbehörde sieht enge Verbindungen der Burschenschaft zur rechtsextremen Szene.

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    Der Bayerische Verfassungsschutz beobachtet offiziell die Burschenschaft "Markomannia Wien zu Deggendorf". Das bestätigt die Landesbehörde auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks. Zuvor hatten die Grünen im Landtag mitgeteilt, dass diese Entwicklung auf Anfrage und Antrag der Partei zustande gekommen sei.

    Verbindungen in rechte Netzwerke

    Ende September hatte das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz bereits mitgeteilt, dass die Überschneidungen der Markomannia Wien zu Deggendorf zur rechtsextremistischen Szene bekannt sind. Führende Personen aus dem Bezirksverband Ostbayern der Jungen Alternative (JA) seien zudem in der Markomannia aktiv.

    💡 Was macht die Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf?

    Die "Markomannia Wien zu Deggendorf" sieht sich selbst als Studentenverbindung für Männer mit 158-jähriger Geschichte. Nach eigenen Angaben ist man Mitglied der Deutschen Burschenschaft sowie der Burschenschaftlichen Gemeinschaft. Seit 2008 haben sich in Deggendorf mehrere Mitglieder zusammengetan. Es handelt sich um eine schlagende Burschenschaft. Die Mitglieder sind somit verpflichtet zu Fechten. Bei den sogenannten Mensuren werden die Teilnehmer häufig im Gesicht verletzt. Laut Homepage der "Markomannia Wien zu Deggendorf" ist die "Bereitschaft zur Verteidigung des Freiheits- und Selbstbestimmungsrechtes des Deutschen Volkes" ein untrennbarer Teil der Burschenschaft.