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Verfahren im Regensburger Raser-Prozess eingestellt | BR24

© BR/Marcel Kehrer

Das Landgericht Regensburg hat im Berufungsprozess um das illegale Autorennen das Verfahren eingestellt.

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    Verfahren im Regensburger Raser-Prozess eingestellt

    Im Berufungsprozess um ein illegales Autorennen hat das Landgericht das Verfahren gegen zwei Männer eingestellt. Das Amtsgericht hatte ihnen den Führerschein entzogen. Das Landgericht hatte aber Zweifel an der Nachweisbarkeit des Rennens.

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    Das Landgericht Regensburg hat am Donnerstag im Berufungsprozess um ein illegales Autorennen zweier 33- und 24 Jahre alten Männer das Verfahren ohne Urteil eingestellt. Wie eine Sprecherin des Landgerichts auf BR-Anfrage mitteilte, hätte das Gericht nach einer Zeugen- und Sachverständigenvernehmung Zweifel an der Nachweisbarkeit des illegalen Rennens gehabt.

    Amtsgericht sah "illegales Autorennen"

    Das Amtsgericht sah es in erster Instanz als erwiesen an, dass sich die Männer im Oktober 2018 im Stadtsüden bei mehr als 150 km/h ein illegales Autorennen geliefert hätten. Selbst eine zivile Polizeistreife soll damals die Verfolgung aufgrund der hohen Geschwindigkeit abgebrochen haben. Das Amtsgericht hatte die zwei Autofahrer zu hohen Geldstrafen verurteilt. Außerdem mussten sie zunächst ihre Führerscheine abgeben, eines der Autos wurde beschlagnahmt.

    Fahrerlaubnis wird wieder erteilt

    Auch weil die Männer schon durch die vorübergehende Abgabe ihrer Führerscheine und die Beschlagnahme genug bestraft worden wären, hätten sich das Gericht, die Anklage und die Verteidigung auf die Verfahrenseinstellung verständigt. Ihre Führerscheine bekommen die Männer zurück, so die Sprecherin.