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Verfahren gegen Weltmeister Augenthaler eingestellt | BR24

© pa/dpa/Armin Weigel

Klaus Augenthaler

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    Verfahren gegen Weltmeister Augenthaler eingestellt

    Der Streit um den Fang eines Riesenwallers durch Fußball-Ikone und Hobby-Angler Klaus Augenthaler ist abgeschlossen. Gegen eine Geldzahlung wurde das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt.

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    Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg teilte dem BR auf Anfrage mit, dass das Verfahren gegen den aktuellen Trainer des Sechstligisten SV Donaustauf mit Einverständnis Augenthalers und seines Verteidigers gegen die Zahlung einer Geldauflage im unteren vierstelligen Bereich eingestellt wurde. Die genaue Summe wurde nicht genannt. Sie wurde aber bereits gezahlt und ging der Staatsanwaltschaft zufolge an eine gemeinnützige Vereinigung, "deren Ziel Tierschutz" ist.

    PETA zeigt Augenthaler an

    Im Sommer hatte sich Fußball-Weltmeister Augenthaler den Zorn von Tierschützern auf sich gezogen. Die Organisation PETA zeigte ihn an, weil er beim Fischen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben soll. Hobby-Angler Augenthaler hatte zuvor in der Nähe von Regensburg einen 2,20 Meter langen Waller gefangen. Nach einem eineinhalbstündigen Kampf mit dem 65 Kilogramm schweren Fisch hatte er mit dem Tier für ein Foto posiert. Anschließend ließ er ihn aber wieder frei.

    Dies wertete PETA als Verstoß gegen Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes, was eine Strafe vorsieht, wenn Wirbeltieren "a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden" zugefügt werden. Dies konnte Augenthaler aber nicht nachgewiesen werden.