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Verfahren gegen Geschäftsführer der Hilfsorganisation | BR24

© aktion hoffnung, Hilfe für die Mission GmbH

Logo der "Aktion Hoffnung"

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    Verfahren gegen Geschäftsführer der Hilfsorganisation

    Das Verfahren gegen den Geschäftsführer der katholischen Hilfsorganisation "Aktion Hoffnung" vor dem Augsburger Amtsgericht geht auf die Zielgerade: Heute wird mit den Plädoyers gerechnet, anschließend soll das Urteil fallen.

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    Der 41-jährige Geschäftsführer ist angeklagt, weil er für fünf Fahrer keine Sozialabgaben gezahlt haben soll. Inzwischen geht die Staatsanwaltschaft aber nur noch von drei Fahrern aus. Die Mitarbeiter seien als Scheinselbstständige beschäftigt gewesen, dabei aber mit Fahrzeugen der Aktion Hoffnung unterwegs gewesen. Der Schaden wurde den Sozialkassen laut Anklageschrift mit knapp 168.000 Euro beziffert. Inzwischen gehe man aber von einem weitaus geringeren Schaden aus, so der Anwalt des Angeklagten. Der 41-jährige Geschäftsführer hat eingestanden, die Fahrer eingestellt zu haben, sagt aber, dass er rechtlich falsch beraten worden sei.

    Die von der Diözese Augsburg unterstützte Aktion Hoffnung hat im gesamten Bistum und auch in Bayern Altkleidercontainer aufgestellt. Die eingesetzten Fahrer waren damit beschäftigt, den Inhalt der Container zur Sortierung in einen Betrieb nach Ettringen im Unterallgäu zu transportieren.