BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Erneute Verdi-Warnstreiks in Unterfranken | BR24

© BR

Bereits am 8. Oktober streikten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Würzburg. Jetzt gehen die Warnstreiks in die nächste Runde.

Per Mail sharen

    Erneute Verdi-Warnstreiks in Unterfranken

    Die Warnstreiks gehen weiter: In Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg, Kitzingen und Lohr wollen am Montag Beschäftigte des öffentlichen Dienstes die Arbeit niederlegen. Betroffen von den Streiks wären unter anderem drei Krankenhäuser.

    Per Mail sharen

    Zum erneuten ganztägigen Warnstreik in Würzburg aufgerufen sind nach Angaben von Verdi Mitarbeiter von zehn kommunalen Unternehmen. Betroffen sind unter anderem die Stadtreiniger, der Entwässerungsbetrieb, die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV), die Stadtwerke und die Sparkasse Mainfranken.

    Öffentlicher Nahverkehr nicht betroffen

    Auch die Würzburger Straßenbahn GmbH werde bestreikt, allerdings ist das Fahrpersonal nicht zum Streik aufgerufen, so Verdi. Die Gewerkschaft rechnet in Würzburg mit rund 200 Teilnehmern an der Protestaktion. Wie Verdi mitteilt, wollen am Montag ab 11 Uhr Streikende vor dem Würzburger Rathaus demonstrieren. Auch die Beschäftigten der Klinik Kitzinger Land sind zum Streik aufgerufen. Der Arbeitsausstand soll von 6 bis 22.15 Uhr dauern.

    Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und Bezirkskrankenhaus in Lohr werden bestreikt

    Ebenfalls gestreikt wird am Montag in Aschaffenburg. Dort wollen die Beschäftigten ab 10 Uhr vom Volksfestplatz zum Theaterplatz ziehen, wo eine Kundgebung geplant ist. Die Gewerkschaft erwartet etwa 150 Teilnehmer. Wie Verdi mitteilt, sind zu dem Streik unter anderem das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg aufgerufen, genauso wie die Stadtwerke, das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, das Bezirkskrankenhaus Lohr und die Heime am Sommerberg.

    Beschäftigte der Schweinfurter Stadtwerke im Ausstand

    Auch in Schweinfurt finden Warnstreiks statt. Nach Angaben der Stadtwerke wollen auch dort Beschäftigte die Arbeit niederlegen. Der ÖPNV sei von dem Streik allerdings nicht betroffen. Genauso sei eine Hotline für Störfälle bei Strom, Wasser oder Gas erreichbar.

    Verdi: "Arbeitgeber bis jetzt nicht an Lösungen interessiert"

    Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Lohnerhöhung um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Außerdem sollen etwa die Entgelte für Auszubildende um 100 Euro monatlich angehoben werden. "Die Beschäftigten haben bis jetzt nicht das Gefühl gehabt, dass die Arbeitgeber in den ersten Verhandlungsrunden ernsthaft an Lösungen interessiert waren", sagte Gerald Burkard, Verdi-Geschäftsführer Würzburg-Aschaffenburg. In der laufenden Tarifrunde findet der nächste Verhandlungstermin am 22./23. Oktober statt.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!