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Verdi ruft in Ostbayern zum Streik im Groß- und Einzelhandel auf | BR24

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Kaufhof, Edeka und H&M - rund 250 Beschäftigte dieser Einzelhandelsketten aus Ostbayern sollen heute in Regensburg streiken. Dazu hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Damit wolle man auch auf die Altersarmut aufmerksam machen.

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Verdi ruft in Ostbayern zum Streik im Groß- und Einzelhandel auf

Kaufhof, Edeka und H&M - rund 250 Beschäftigte dieser Einzelhandelsketten aus Ostbayern sollen heute in Regensburg streiken. Dazu hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Damit wolle man auch auf die drohende Altersarmut aufmerksam machen.

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Die Gewerkschaft Verdi ruft heute in Ostbayern erneut zum Streik im Groß- und Einzelhandel auf. Das teilt eine Verdi-Sprecherin mit. Demnach sollen Beschäftigte von Kaufhof, ZARA, Netto, Norma, Ikea, H&M, real und Edeka in Regensburg, Straubing und Passau streiken. Zuletzt wurde am 17. Mai in Ostbayern gestreikt.

250 Beteiligte in Regensburg erwartet

Verdi-Sprecherin Monika Linsmeier aus Landshut rechnet mit 250 Beteiligten aus Ostbayern, die sich heute um 9.00 Uhr am Neupfarrplatz in Regensburg treffen. Viele werden mit extra Bussen anreisen. Geschlossene Läden müssen Kunden ihrer Meinung nach aber nicht befürchten - dennoch kann es zu längeren Warteschlangen an den Kassen und Verzögerungen kommen.

Streik gegen Altersarmut

Mit dem Streik soll unter anderem auf die drohende Altersarmut aufmerksam gemacht werden. Mitarbeiter würden verarmen bei ihren derzeitigen Gehältern und könnten sich das Leben in Städten wie Regensburg nicht leisten, so Verdi.

Forderung: Ein Euro mehr pro Stunde

Hintergrund des Streiks sind die aktuellen Tarifverhandlungen. Die Arbeitgeber hatten im Einzelhandel eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent rückwirkend zum 1. Mai 2019 angeboten, außerdem noch einmal 1 Prozent zum 1. Mai 2020. Diesen Vorschlag hatte die Gewerkschaft abgelehnt. Verdi fordert ein Plus von einem Euro pro Stunde bei Lohn und Gehalt. Zudem soll die Ausbildungsvergütung um 100 Euro steigen.