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Verdi: Busfahrer in Coburg und Bamberg haben gestreikt | BR24

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Die Gewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des öffentlichen Diensts zu Warnstreiks aufgerufen. Besonders war davon der Nahverkehr in Nürnberg und Fürth betroffen. In den Städten kam es schnell zu Staus und langen Schlangen.

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Verdi: Busfahrer in Coburg und Bamberg haben gestreikt

Die Gewerkschaft Verdi rief Busfahrer in Bamberg und Coburg auf, ihre Arbeit niederzulegen. In Coburg haben Busfahrer bereits zum dritten Mal streiken. Davon waren auch viele Schüler betroffen. Eltern mussten Kinder selbst zum Unterricht bringen.

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Von
  • Richard Padberg

In Oberfranken haben Busfahrerinnen und Busfahrer in Coburg und Bamberg gestreikt. In Coburg ist es bereits der dritte Streik innerhalb weniger Wochen. Hintergrund ist der Aufruf zum Warnstreik der Gewerkschaft Verdi in den Tarifkonflikten mit den kommunalen Arbeitgebern und dem Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen, der die privaten Unternehmen vertritt.

Wegen des Streiks fahren auch in Coburg keine Schulbusse

In Coburg sind keine Busse gefahren, auch Schüler wurden nicht befördert. In Coburg sind die Beschäftigten zum einen kommunal und zum anderen privat bei den städtischen Verkehrsbetrieben Städtische Werke Überlandwerke Coburg (SÜC) angestellt. Das bedeutet, die Beschäftigen streiken aus zwei Gründen, so ein Verdi-Sprecher auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks.

Gewerkschaft Verdi fordert 3,50 Euro mehr Stundenlohn

Zum einen fordern die Busfahrer die flächendeckende Übernahme des Tarifvertrags Nahverkehr, nach dem die kommunalen Beschäftigen angestellt sind. Zum anderen geht es ihnen darum, den Druck auf den Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen zu erhöhen. Hier fordert Verdi 3,50 Euro mehr Lohn pro Stunde. Der Einstiegsstundenlohn liegt momentan bei 12,89 Euro.

Verdi hat in Coburg 60 Beschäftigte zum Streik aufgerufen

In Coburg haben etwa 70 Beschäftigte gestreikt. Die SÜC teilte mit, ein Bus-Notbetrieb könne mangels Personal unter Corona-Bedingungen nicht stattfinden. Man habe Verständnis für aufgebrachte Fahrgäste und Eltern der busbeförderten Schüler, die die Leidtragenden der Streikmaßnahmen seien.

In Bamberg werden 160 Busfahrer die Arbeit niederlegen

In Bamberg sind laut Verdi insgesamt 160 Beschäftigte der Verkehrsbetriebe zum ganztägigen Streik aufgerufen. Somit ist auch in Bamberg die Schülerbeförderung in der Stadt nicht möglich. Nicht betroffen seien aber die Schüler, die aus dem Landkreis mit dem Bus nach Bamberg zur Schule fahren.

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Die Gewerkschaft Verdi hat die Busfahrer in Bamberg und Coburg zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In Coburg werden Busfahrer bereits zum dritten Mal streiken.

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