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Feldhase
© picture alliance/imageBROKER

Autoren

Rudolf Heinz
Christine Lehner
Guido Fromm
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Feldhase

Einer der Wildhasen, die bei einer Treibjagd Ende Oktober bei Nabburg im Landkreis Schwandorf erlegt wurden, war an Hasenpest erkrankt. Das hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bestätigt. Der infizierte Hase wird nun weiter untersucht.

Auch Metzger im Krankenhaus

Zudem hat sich die Zahl möglicherweise erkrankten Menschen erhöht. Nach neun Jägern wurde jetzt auch ein Metzger ins Krankenhaus eingeliefert, wie das Landratsamt Schwandorf auf BR-Nachfrage mitteilte. Er hatte demnach Kontakt mit einem der am 27. Oktober erlegten Hasen. Acht der Jäger hatten sich vermutlich beim Ausweiden und Verpacken der Tiere infiziert, ein weiterer wahrscheinlich über seinen Hund.

Analyse von Blutproben läuft

Bestätigt ist eine Infektion der Menschen mit der Hasenpest aber noch nicht, derzeit werden Blutproben analysiert. Hintergrund: Antikörper für den Hasenpest-Erreger im menschlichen Blut sind erst nach mehreren Tagen nachweisbar. Das Testergebnis des Robert-Koch-Instituts wird kommende Woche erwartet. Bis dahin müssen die Erkrankten auf jeden Fall im Krankenhaus bleiben. Die Hasenpest wird in der Regel von Tier zu Tier oder auch von Tier zu Mensch übertragen. Sie ist beim Menschen schwierig zu erkennen, weil die Symptome denen einer schweren Grippe ähneln.

Autoren

Rudolf Heinz
Christine Lehner
Guido Fromm

Sendung

Regionalnachrichten aus der Oberpfalz vom 08.11.2018 - 15:30 Uhr