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Verdacht auf Insidergeschäft bei Verkauf des Zulieferers Grammer | BR24

© BR/Margit Ringer

Bei der Übernahme des Oberpfälzer Autozulieferers Grammer durch einen chinesischen Konzern besteht der Verdacht illegaler Insidergeschäfte.

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    Verdacht auf Insidergeschäft bei Verkauf des Zulieferers Grammer

    Bei der Übernahme des Oberpfälzer Autozulieferers Grammer durch den chinesischen Konzern Ningbo Jifeng im Jahr 2018 besteht der Verdacht illegaler Insidergeschäfte. Aus diesem Grund veranlasste die Staatsanwaltschaft Frankfurt jetzt Durchsuchungen.

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    Bei der Übernahme des Autozulieferers Grammer mit Sitz in Amberg durch den chinesischen Konzern Ningbo Jifeng besteht der Verdacht illegaler Insidergeschäfte. Aufgrund dessen sind seit Dienstag Morgen 16 Wohnungen, sowie Arbeitsplätze und Firmengeschäftsräume durchsucht worden.

    Für Aktiengeschäfte angeblich Insider-Infos verwendet

    Beschuldigt werden fünf Verdächtige im Alter zwischen 35 und 70 Jahren, wie die Behörde mitteilte. Ihnen wird vorgeworfen, entsprechende Insider-Informationen über den bevorstehenden Deal gewinnbringend für Aktien- und Derivategeschäfte verwendet zu haben. Einer der Beschuldigten steht zudem im Verdacht, bei vier weiteren Aktiengesellschaften aus dem In- und Ausland Informationen aus Übernahmeverhandlungen zu eigenen Zwecken genutzt zu haben.

    Grammer: Man kooperiere in vollem Umfang mit Ermittlern

    Zusätzlich führt die Staatsanwaltschaft ein Bußgeldverfahren gegen das Unternehmen Grammer in Amberg und drei ehemalige Vorstände. Ihnen wird vorgeworfen, im Jahr 2018 eine entsprechende ad-hoc-Mitteilung verspätet veröffentlicht zu haben. Das Unternehmen erklärte im Anschluss an die Durchsuchung, dass man mit den Ermittlern im vollen Umfang kooperiere. Ein Sprecher erklärte, man halte sich an sämtliche Regeln des Börsengesetzes.

    Privatwohnungen, Arbeitsplätze und Firmengeschäftsräume durchsucht

    Den Ermittlern zufolge wurden seit Dienstagmorgen insgesamt 16 Privatwohnungen, Arbeitsplätze und Firmengeschäftsräume durchsucht. Außerdem wurden Vermögenswerte arrestiert, um mögliche illegale Gewinne abzuschöpfen. An der Aktion im Rhein-Main-Gebiet, München und Berlin seien rund 60 Beamte der Justiz und der Polizei sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) beteiligt gewesen.