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Verdacht auf Corona: Was soll ich in Oberbayern tun? | BR24

© picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Medizinisches Personal wartet an einer Drive-in-Teststation in der Ex-Bayern-Kaserne, die zu Corona-Tests für Reiserückkehrer eingerichtet wurde.

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Verdacht auf Corona: Was soll ich in Oberbayern tun?

Sie haben Halsschmerzen, Husten, Muskelschmerzen und sind müde? Dann haben Sie sich wahrscheinlich erkältet. Oder ist es vielleicht doch der Coronavirus, Covid-19? Was sollten Sie jetzt machen? Tipps und Adressen für Oberbayern.

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Bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sprechen Ärzte von Covid-19. Die Symptome ähneln in Europa meist einer harmlosen Erkältung, die ebenfalls zu Beginn eher langsam verläuft. Zu den möglichen Symptomen gehören: Fieber, Husten, Atemnot, Muskelschmerzen und Müdigkeit. Eine Minderheit erkrankt an einer Lungenentzündung, dem schweren Verlauf von Covid-19. Manche bleiben auch weitgehend ohne Symptome.

Was tun, wenn der Verdacht auf Covid-19 besteht?

Wenn man einen begründeten Verdacht hat, am neuen Coronavirus erkrankt zu sein, sollte man auf keinen Fall einfach so zu seinem Hausarzt oder in die Klinik gehen. Wichtig ist, vorher beim Arzt oder Gesundheitsamt anzurufen und einen Termin auszumachen, um eine mögliche Verbreitung des Virus zu verhindern. Bei Nachfragen ist außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 vorbereitet und die Hotline des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter der Rufnummer (09131) 6808 - 5101

Die Gesundheitsämter in Oberbayern sind wie folgt erreichbar:

Landkreis Altötting

Gesundheitsamt: (08671) 502-626 (Mo. – Mi. von 8–12 Uhr / Do. 8–12 Uhr und 14–18 Uhr / Fr. 8–12 Uhr)

Landkreis Mühldorf am Inn

Gesundheitsamt: (08631) 699-509/ -515/ -516 und -534

Landkreis Landsberg am Lech

Gesundheitsamt: (08191) 129-1291 (Mo.-Fr. 8-12 Uhr und 14-16 Uhr / Do. 18 Uhr)

Landkreis Fürstenfeldbruck

Gesundheitsamt: (08141) 519-0 (Mo.–Do. 8–18 Uhr / Fr. 8–16 Uhr)

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Gesundheitsamt: (08041) 505-483 (Di.–Fr. 7.30-12 Uhr / Mo. 7.30-18 Uhr / Mi. geschlossen)

Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Gesundheitsamt: (08821) 751-500 (Mo.-Fr. 8-18 Uhr / Sa.-So. 9-17 Uhr)

Landkreis Weilheim-Schongau

Gesundheitsamt: (0881) 681 1717 (täglich 8-17 Uhr)

Landkreis Berchtesgadener Land

Gesundheitsamt: (08651) 773 801

Landkreis Traunstein

Gesundheitsamt: (0861) 58 411 (Mo.–Fr. 8–12 Uhr / Mo.–Do. 13.30–16 Uhr)

Landkreis Eichstätt

Gesundheitsamt verweist auf landesweite Hotline 116 117

Landkreis Starnberg

Gesundheitsamt: (08151) 148 900

Landkreis München

Bürgertelefon: (089) 6221-1234 (8.00 - 18.00 Uhr)

Gesundheitsamt: (089) 6221-1000

Landkreis Freising

Bürgertelefon: (08161) 600-601

Gesundheitsamt: (8161) 53 74 300

Landkreis Erding

Bürgertelefon: (08122) 58-1770

Gesundheitsamt: (08122) 58- 14 30

Landkreis Dachau

Bürgertelefon: (08131) 74-250

Gesundheitsamt: (08131) 74-1413

Landkreis Rosenheim

Bürgertelefon: (08031) 392 5555 (Mo.-Fr.: 8-16 Uhr, Sa.:8-12 Uhr)

Gesundheitsamt: 08031-392 6002

Landkreis Miesbach

Gesundheitsamt: (08025) 704 4300

Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm

Bürgertelefon des Landratsamtes: (08441) 27-260

Gesundheitsamt: (08441) 27-520

Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Gesundheitsamt: (08431) 57-500 / Dienststelle Schrobenhausen: (08252) 907-460

Landkreis Ebersberg

Bürgertelefon: (08092) 823 680

Gesundheitsamt: (08092) 823 383

Ingolstadt

Gesundheitsamt: (0841) 305-1461

Rosenheim

Gesundheitsamt = Landkreis Rosenheim

München

Bürgertelefon / Hotline: (089) 233-44740

Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese eingerichtet

Auf der Theresiewiese hat das Referat für Gesundheit und Umwelt eine Drive-In-Station für Corona Tests eingerichtet. Die Station ist rund um den Behördenhof auf der Theresienwiese aufgebaut, wo während des Oktoberfests auch die Sanitätsstation beheimatet ist. Der Drive-In, der unter anderem in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben werde, sei ausschließlich für Personen bestimmt, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Corona-Virusinfektion bestehe, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Wer in einem Corona-Risikogebiet gewesen sei und Symptome aufweise, soll den Kassenärtzlichen Bereitschaftsdienst 116117 anrufen. Dort wird dann abgeklärt, ob ein Test nötig ist und gegebenenfalls ein Termin verbeinbart, heißt es in der Mitteilung. Aufgrund der derzeit hohen Auslastung der 116117, kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wer ohne Termin zum Drive-In kommt, wird abgewiesen, schreibt die Stadt in ihrer Pressemitteilung.

Corona-Teststationen im Landkreis München

Innerhalb von sechs Tagen wurden im Landkreis München zehn Corona-Teststationen in Betrieb genommen. Sie befinden sich in Hohenbrunn, Grünwald, Haar, Ismaning, Kirchheim, Oberhaching, Sauerlach, Unterföhring, Unterhaching und Unterschleißheim. Weitere sind laut Landratsamt bereits in Planung. Die Stationen wurden meist als Drive-In- und Walk-In-Stationen realisiert. Die Tester arbeiten entweder in bestehenden Gebäuden, auf Parkplätzen oder in bereitgestellten Zelten. Wegen der hohen Nachfrage wurde auch der Bürgertelefon-Service ausgeweitet. Ab sofort man jeden Tag zwischen acht und 18 Uhr unter 089/6221-1234 anrufen. Momentan gehen an einem durchschnittlichen Tag rund 500 Anrufe ein. Dabei geht es neben der Frage nach Ansteckungsmöglichkeiten, zurückliegenden Reisen in Risikogebiete und den Kriterien für einen Corona-Test auch um Fragen nach Unterstützungsmöglichkeiten für geschlossene Betriebe.

© Ulrich Scharmer

Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese.

© Ulrich Scharmer

Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese.

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Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese.

© Ulrich Scharmer

Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese.

© Ulrich Scharmer

Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese.

© Ulrich Scharmer

Corona-Test in München: Drive-In-Station auf Theresienwiese.

Wie kann man sich vor dem Coronavirus schützen?

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände verbreitet. Im Schnitt fassen wir uns alle vier Minuten ins Gesicht, häufig mit ungewaschenen Händen. Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Viren und Bakterien aller Art ist deshalb: Hände gründlich und oft waschen! Und zwar mindestens 20 Sekunden lang - auch zwischen den Fingern. Eine Eselsbrücke ist, zweimal im Kopf "Happy Birthday" zu singen. Damit die Hände nicht rissig werden, sollte man sie auch ab und zu eincremen. Niesen und husten Sie in die Armbeuge und nicht in die Hand. Verwenden Sie bei Schnupfen Einmaltaschentücher und keine Stofftücher. Entsorgen Sie die Taschentücher in der Toilette oder in einem Mülleimer mit Deckel. Vermeiden Sie es, momentan Hände zu schütteln.

Außerdem sollte man Abstand zu erkrankten Personen halten sowie Menschenmengen möglichst meiden. Lässt sich ein Kontakt nicht vermeiden, sind Hygienemaßnahmen doppelt wichtig und auch intensives Raumlüften ist sinnvoll. Das schützt auch vor allen anderen Infektionen wie Erkältungen oder der Grippe. Sich mit diesen anzustecken, ist momentan deutlich wahrscheinlicher als eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Wer große Sorge vor einer Ansteckung hat, sollte - wo möglich - auch öffentliche Verkehrsmittel meiden.

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