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Verbesserte Ernteaussichten in Bayern | BR24

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Reifer Weizen wird auf einem Feld mit einem Mähdrescher abgeerntet

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Verbesserte Ernteaussichten in Bayern

Der Juni 2019 war der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – weltweit. Europa war besonders betroffen. Welche Auswirkungen das auf die Landwirtschaft in Bayern hat, stellen Agrarministerium und Bauernverband heute dar.

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Auch in den ersten Monaten dieses Jahres hat es zu wenig geregnet und noch immer leiden die Landwirte unter der Dürre, die ihnen 2018 bereits zu schaffen machte. Wie die Ernteaussichten in diesem Jahr aussehen, stellen Agrarministerium und Bauernverband heute dar.

Ernte: Bedingungen etwas besser als 2018

Im Vergleich zur großen Dürre des vergangenen Jahres sind die Bedingungen in Bayern 2019 besser. Vor allem im Mai gab es vergleichsweise viel Regen. Von einer im Ganzen durchschnittlichen Ernte geht das bayerische Landwirtschaftsministerium aus, allerdings mit großen regionalen Unterschieden.

Franken ist, wie häufig, trockener als der Süden. Und auch auf kleinstem Raum kann es große Unterschiede geben – je nachdem, wo Gewittergüsse niedergegangen sind. Auf Böden mit geringer Fähigkeit zum Speichern von Wasser, etwa Sand und Kies, wachsen die Kulturen angesichts der Trockenheit schlechter.

Bauern hoffen auf Regen im Juli und August

Die Bauern hoffen auf Regen im Juli und August, gerade die Kartoffeln könnten ihn gut brauchen, damit sie nicht wieder so klein werden wie im vergangenen Jahr. Besonders empfindlich auf die Trockenheit reagiert der Raps. Der Mais dagegen ist in dieser Hinsicht recht robust, und weil er erst spät reift, könnte er von eventuell noch kommenden Niederschlägen profitieren.

© BR

Ernteaussichten für die Landwirtschaft