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Warnstreik im Öffentlichen Dienst in Würzburg
© dpa Picture-Alliance Marcel Kusch
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Warnstreik im Öffentlichen Dienst in Würzburg

Aufgerufen waren die Pflegekräfte von Früh- und Spätdienst des Universitätsklinikums Würzburg, die Tarifbeschäftigten der Julius-Maximilians-Universität, des Studentenwerks, der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau und des Staatlichen Berufsschulzentrums für Gesundheitsberufe Würzburg.

Operationen verschoben

Für Patienten der Uniklinik bedeutete das, dass verschiebbare Operationen möglicherweise neu terminiert werden. Notdienste sind organisiert. Studenten bekamen auch keine Mahlzeiten. Die vier Mensen und zwei Cafeterien wurden bestreikt.

Laufende Tarifverhandlungen

Laut Ver.di haben die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde zu Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder noch kein Angebot vorgelegt. Ver.di fordert unter anderem für die Beschäftigten Gehaltserhöhungen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro steigen.

Autoren

Norbert Steiche

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 13.02.2019 - 06:30 Uhr