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Bayern

Vatertag unter Corona-Regeln | BR24

© picture alliance/Matthias Balk/dpa

Gruppentreffen im Biergarten wie im vergangenen Jahr wird es diesmal nicht geben.

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    Vatertag unter Corona-Regeln

    Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr auch Auswirkungen auf den Vatertag. Statt gemeinsamer Runden im Biergarten oder Gruppenumzüge mit dem Bollerwagen muss alles eine Spur kleiner ausfallen. Die Oberpfälzer Polizei kündigte Kontrollen an.

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    Anlässlich des Vatertags hat das Polizeipräsidium Oberpfalz darauf hingewiesen, dass unter anderem große "Bollerwagenpartys" mit vielen Freunden nicht erlaubt sind.

    Bei Verstößen gegen die Corona-Regeln droht ein Bußgeld

    Die Polizei will ein Auge darauf haben, dass die Regeln eingehalten werden: "Wir werden Präsenz zeigen. Aber wir gehen immer mit einem gewissen Augenmaß voran und kontrollieren einzelfallbezogen", sagt Polizeisprecherin Franziska Meinl. Erlaubt seien lediglich Treffen unter Familienmitgliedern und mit einem weiteren Hausstand. Wer sich nicht an die Regeln halte, riskiere ein Bußgeld.

    Zudem sei wichtig, dass der Mindestabstand eingehalten werde und dass an Orten, wo dies nötig sei, ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Außerdem müssten die Gastronomie-Regeln eingehalten werden.

    Biergärten bereiten sich vor

    Seit Montag dürfen Biergärten und Außengastronomien unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen. Manche Wirte haben sich auf viele Vatertags-Gäste eingestellt. So zum Beispiel Toni Sperger vom Spital-Biergarten in Regensburg: Er hat einen Türsteher für den Vatertag organisiert, bei dem sich die Gäste anmelden müssen. Anschließend wird ihnen ein Tisch zugewiesen.

    Auf dem Weg zu den Tischen muss Maske getragen werden, erst am Platz darf sie abgesetzt werden. Die Tische stehen mindestens 1,5 Meter auseinander. Gemeinsam sitzen, also den Mindestabstand unterschreiten, dürfen nur Personen von höchstens zwei Hausständen oder Familien. Und: Alle Gäste müssen ihre Kontaktdaten abgeben, um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können.

    © picture alliance/imageBROKER/Siepmann

    Unter anderem im Regensburger Spitalgarten wird es deutlich weniger voll werden