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US-Truppenabzug: Grafenwöhrer Bürgermeister ist optimistisch | BR24

© picture alliance / David Ebener

Grafenwöhr ist der größte US-Standort in Europa. Derzeit sind hier noch mehr als 10.000 US-Soldaten stationiert.

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    US-Truppenabzug: Grafenwöhrer Bürgermeister ist optimistisch

    In Grafenwöhr (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) sind mehr als 10.000 US-Soldaten stationiert. Die Nachricht von einem bevorstehenden Truppenabzug sorgt hier für Unruhe. Der Bürgermeister gibt sich in einem Interview aber noch optimistisch.

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    Der Bürgermeister von Grafenwöhr (Lkr. Neustadt an der Waldnaab), Edgar Knobloch (CSU), hofft, dass der angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland den Standort Grafenwöhr nicht betreffen wird. Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr sei der modernste weltweit, die USA hätten hier zuletzt noch viel Geld investiert, sagte Knobloch am Wochenende dem Onlinedienst "Onetz". Er glaube im Gegenteil, dass die Bedeutung des Standorts aus strategischer Sicht eher noch zunehmen werde, sagte der Bürgermeister.

    Größter US-Standort Europas

    Grafenwöhr ist der größte US-Standort in Europa. Derzeit sind hier noch mehr als 10.000 US-Soldaten stationiert. Das ist fast ein Drittel der gesamten US-Streitkräfte in Deutschland. Außerdem beschäftigt die US-Armee in Grafenwöhr mehr als zweieinhalb Tausend deutsche Arbeitnehmer.

    Ein Drittel aller Soldaten soll abrücken

    Am Freitag hatten US-Medien berichtet, der amerikanische Präsident Donald Trump plane einen massiven Truppenabbau in Deutschland. Demnach sollen 9.500 der derzeit rund 35.000 hier stationierten US-Soldaten abgezogen werden. Außerdem solle künftig eine Obergrenze von maximal 25.000 US-Soldaten in Deutschland gelten.

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