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US-Strafzölle kein Problem für Frankenwein | BR24

© Nadine Hauk/BR-Mainfranken

Die US-Regierung hat angekündigt, ab Mitte Oktober Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf den Import zahlreicher europäischer Produkte zu erheben. Neben Käse, Olivenöl, Butter oder Kaffee betrifft das auch Wein.

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US-Strafzölle kein Problem für Frankenwein

Die US-Regierung hat angekündigt, ab Mitte Oktober Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf den Import zahlreicher europäischer Produkte zu erheben. Neben Käse, Olivenöl, Butter oder Kaffee betrifft das auch Wein.

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In einer ersten Reaktion geben die sich fränkischen Winzer gelassen. "Das hat für den Frankenwein so gut wie keine Relevanz", sagt Hermann Schmitt, Geschäftsführer vom Fränkischen Weinbauverband. "Wir exportieren nur sehr wenig Bocksbeutel und Wein in die USA."

Die meisten Exporte bleiben in Europa

Ähnlich entspannt bleibt man im Weingut Horst Sauer in Escherndorf (Landkreis Kitzingen). Weil man keinen Wein in die USA exportiere, sei man von solchen Strafzöllen nicht betroffen, so Magdalena Sauer, die Frau von Horst Sauer. Nur etwa 2 Prozent des Frankenweins wird überhaupt ins Ausland verkauft, die meisten Abnehmer sitzen in Skandinavien oder Holland, so Hermann Schmitt.