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Hubschrauber mit zerstörtem Rotor am Flugplatz Haßfurt
© dpa picture alliance
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Hubschrauber mit zerstörtem Rotor am Flugplatz Haßfurt

Das Amtsgericht Haßfurt hatte den Bundeswehr-Piloten zur einer Geldstrafe in Höhe von 13.500 Euro verurteilt. Da der 42-Jährige keinen Widerspruch gegen den Strafbefehl erhoben hat, ist das Verfahren mit Inkrafttreten des Urteils abgeschlossen.

Tankstopp endete tödlich

Am 9. April 2018 war ein Mitarbeiter des Verkehrslandeplatzes Haßfurt um Leben gekommen, nachdem der Bundeswehr-Transporthubschrauber vom Typ CH 53 zu nah an den Tower gerollt war und mit den Rotorblättern das Gebäude streifte. Der 60-Jährige war von umherfliegenden Teilen getroffen und dabei tödlich verletzt worden.

Das Gericht ging davon aus, dass der Pilot bei Beachtung der "gebotenen Sorgfalt als Luftfahrzeugführer“ die Kollision und damit den Tod des 60-Jährigen hätte vermeiden können.

Bordmechaniker entlastet

Das Ermittlungsverfahren gegen einen Bordmechaniker, der zum Unfallzeitpunkt zur Seite Ausschau gehalten hatte, wurde eingestellt. Der Mann hatte von seiner Position im Hubschrauber aus die drohende Kollision nicht erkennen können.

Autoren

Klaus Rüfer

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 25.03.2019 - 12:30 Uhr