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Urteil im Raserprozess von Kalteck: Fünf Jahre Gefängnis | BR24

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Im Raserprozess von Kalteck ist das Urteil gefallen: Beide Angeklagten müssen wegen unerlaubten Autorennens mit Todesfolge für fünf Jahre ins Gefängnis. Außerdem müssen sie mit einem Führerscheinentzug von mindestens dreieinhalb Jahren rechnen.

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Urteil im Raserprozess von Kalteck: Fünf Jahre Gefängnis

Im Raserprozess von Kalteck ist das Urteil gefallen: Beide Angeklagten müssen wegen unerlaubten Autorennens mit Todesfolge für fünf Jahre ins Gefängnis. Außerdem müssen sie mit einem Führerscheinentzug von mindestens dreieinhalb Jahren rechnen.

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Das Urteil im Raserprozess von Kalteck am Landgericht in Deggendorf ist gefallen: Die beiden 28 und 54 Jahre alten Angeklagten müssen wegen unerlaubten Autorennens mit Todesfolge für fünf Jahre ins Gefängnis. Der 54-jährige Motorradfahrer muss sich außerdem wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Angeklagte lieferten sich illegales Rennen

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass sich die beiden Männer im Juli 2018 bei Achslach im Landkreis Regen ein verbotenes Rennen - Auto gegen Motorrad - geliefert haben und dabei den Tod eines entgegenkommenden Oldtimer-Fahrers verursacht, sowie weitere Menschen verletzt und gefährdet haben.

Bei dem illegalen Wettrennen seien die Angeklagten eine kurvige Bergstrecke immer wieder rauf- und runtergerast. Dabei hatte der Fahrer des Audi-Sportwagens die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war in das entgegenkommende Auto geprallt. Das Todesopfer ist ein 38 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Cham. Sein zehnjähriger Sohn, der mit im Wagen saß, erlitt lebensgefährliche Verletzungen und ist seither schwer behindert.

Die Verteidiger der zwei Angeklagten hatten Freiheitsstrafen auf Bewährung und eine Geldstrafe gefordert.