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Schild am Eingang des Gerichtskomplexes Nürnberg-Fürth.
© BR/Michael Franz
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Schild am Eingang des Gerichtskomplexes Nürnberg-Fürth.

Der Staatsanwalt hat im Prozess am Landgericht Nürnberg-Fürth für die drei Angeklagten Haftstrafen zwischen drei Jahren und vier Monaten sowie vier Jahren und vier Monaten gefordert. Die Verteidigung hat Haftstrafen zwischen einem Jahr und neun Monaten und drei Jahre und sechs Monaten beantragt.

Molotow-Cocktail ins Tattoo-Studio geworfen

Laut Staatsanwaltschaft sollen die drei in einer Nacht im Sommer 2018 zu dritt zum Tattoo-Studio gefahren sein. Dort soll dann einer von ihnen eine Fensterscheibe eingeschlagen haben. Dann warfen die Angeklagten einen Molotow-Cocktail und einen selbstgebastelten Sprengsatz in das Gebäude, so die Staatsanwaltschaft. Dass über dem Studio noch Wohnungen waren, in denen sich auch Menschen befanden, sollen sie wohl wissend in Kauf genommen haben.

Versuchte besonders schwere Brandstiftung

Durch die Explosion des Sprengsatzes entstand ein Sachschaden von mehr als 4.000 Euro, einen Brand gab es allerdings nicht. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Angeklagten versuchte besonders schwere Brandstiftung vor.