Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Urteil im Prozess um Pfaffenhofener Geiselnahme erwartet | BR24

Video nicht mehr verfügbar

Dieses Video konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Im Fall der Geiselnahme von Pfaffenhofen fällt heute wohl das Urteil. Der Angeklagte soll im vergangenen November fünf Stunden lang eine Mitarbeiterin des Pfaffenhofener Jugendamtes als Geisel gehalten und mit einem Messer verletzt haben.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Urteil im Prozess um Pfaffenhofener Geiselnahme erwartet

Im Fall der Geiselnahme von Pfaffenhofen fällt heute wohl das Urteil. Der Angeklagte soll im vergangenen November fünf Stunden lang eine Mitarbeiterin des Pfaffenhofener Jugendamtes als Geisel gehalten und mit einem Messer verletzt haben.

Per Mail sharen

Der 29-jährige Angeklagte hat gestanden. Ebenso unstrittig wie die Tat ist, dass der arbeitslose Ingolstädter schizophren und alkoholabhängig ist und deshalb nur vermindert schuldfähig.

Anklage sieht Angeklagten als Gefahr für sich und Dritte

Entsprechend niedrig fallen die geforderten Freiheitsstrafen aus: Der Verteidiger plädiert auf vier Jahre, die Staatsanwältin auf knapp sechs Jahre. Die Anklägerin hat zudem beantragt, dass der Mann in die geschlossene Psychiatrie kommt. Wie die vom Gericht gehörte Sachverständige hält auch die Staatsanwältin den Mann für eine Gefahr – für sich, aber auch für Dritte.

Mutmaßlicher Täter bedrohte bereits Angehörige

Sein Pflichtverteidiger teilt diese Expertenmeinung nicht. Für ein Fremdgefährdungspotential spricht jedoch, dass der 29-Jährige bereits mehrere Familienangehörige bedroht hat, zudem im Internet Gewalttaten ankündigte und dann mit der Geiselnahme von Pfaffenhofen eine konkrete Tat folgen ließ.