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Lifeline-Kapitän Reisch erwartet sein Urteil | BR24

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Im vergangenen Sommer wurde er zum Gesicht der zivilen Seenotrettung: Der aus Landsberg am Lech stammende Kapitän des Flüchtlingsrettungsschiffs Lifeline, Claus-Peter Reisch. Im Gerichtsverfahren gegen ihn auf Malta, soll heute das Urteil fallen.

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Lifeline-Kapitän Reisch erwartet sein Urteil

Im vergangenen Sommer wurde er zum Gesicht der zivilen Seenotrettung: Der aus Landsberg am Lech stammende Kapitän des Flüchtlingsrettungsschiffs Lifeline, Claus-Peter Reisch. Im Gerichtsverfahren gegen ihn auf Malta soll heute das Urteil fallen.

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Im Prozess gegen den Kapitän des Rettungsschiffes "Lifeline" vor einem maltesischen Gericht soll am Vormittag das Urteil fallen. Claus-Peter Reisch aus Landsberg am Lech wird vorgeworfen, das Boot der Hilfsorganisation "Mission Lifeline" sei nicht ordnungsgemäß registriert gewesen.

200 Flüchtlinge aus Seenot gerettet

Seit knapp einem Jahr steht Reisch nun schon in Maltas Hauptstadt Valletta vor Gericht. Im Juni vergangenen Jahres hatte er mit der "Lifeline" mehr als 200 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Tagelang wurde das Schiff blockiert. Erst nachdem mehrere EU-Staaten zugesagt hatten, die Flüchtlinge aufzunehmen, durfte das Schiff in Malta anlegen. Anschließend wurde Reisch verhaftet.

Reisch bestreitet Vorwürfe

Den Vorwürfen, die "Lifeline" sei nicht richtig registriert gewesen, widerspricht der Kapitän. Das Schiff sei in den Niederlanden zugelassen und ordnungsgemäß angemeldet gewesen, so Reisch. Wegen des Prozesses ist das Boot momentan immer noch beschlagnahmt und darf nicht auslaufen.

"Mission-Lifeline"-Sprecher Axel Steier stärkt dem Kapitän den Rücken: "Wir hoffen natürlich auf einen Freispruch - und auf die Rückgabe unseres Schiffes."