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Ursache für Großbrand in Landshut: Defekt im Wäscheraum | BR24

© BR/Harald Mitterer

In diesem Haus ist es in der Nacht zu einem Brand gekommen. Der Gebäudekomplex mit dem abgebrannten Dachstuhl ist unbewohnbar

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    Ursache für Großbrand in Landshut: Defekt im Wäscheraum

    Ein technischer Defekt im Wäscheraum des Dachgeschosses war die Ursache für den Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Landshuter Wolfgangsieldung. 55 Menschen mussten um Mitternacht ihre Wohnungen verlassen. Der Schaden geht in die Hunderttausende.

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    Die Ursache für den Brand in einem Mehrfamilienhaus in Landshut war ein technischer Defekt im Wäsche- und Trockenraum unter dem Dach. Das haben die Ermittler der Kripo Landshut herausgefunden. Das Feuer war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Dachgeschoss des Hauses ausgebrochen.

    Dachgeschoßwohnung nicht mehr bewohnbar

    Hinweise auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor, teilt die Polizei mit. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Dachgeschosswohnung ist nicht mehr bewohnbar. Sie wurde bei dem Brand völlig zerstört, heißt es. Ob die restlichen acht Wohnungen noch bewohnbar sind, muss ein Sachverständiger klären. Sie wurden von Ruß und Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

    Nachtlager für Bewohner eingerichtet

    Bei dem Feuerwehr-Großeinsatz in der Nacht war der Dachstuhl des dreistöckigen Wohnhauses in Flammen gestanden. Insgesamt wurden 55 Menschen - auch aus der Nachbarschaft - in Sicherheit gebracht, da die Gefahr bestand, dass Flammen auf andere Häuser übergreifen. Mehrere Personen hatten Rauchgasvergiftungen erlitten. In der Landshuter Messehalle wurde eine Unterkunft für die Nacht eingerichtet. Rund 100 Feuerwehrleute und etwa 50 Helfer von Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei waren im Einsatz.