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Urlaubstrend Bayerwald: Bodenmais mit Rekordzahlen | BR24

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Besonders gerne wird im Corona-Sommer der Bayerische Wald besucht. Der Tourismusort Bodenmais im Kreis Regen verzeichnet 25 Prozent mehr Gästeankünfte als im vergangenen Juli - so viele wie noch nie.

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Urlaubstrend Bayerwald: Bodenmais mit Rekordzahlen

In diesem Corona-Sommer ist der Urlaubstrend eindeutig: Die Deutschen bleiben im Land. Besonders gerne wird der Bayerische Wald besucht. Der Tourismusort Bodenmais im Kreis Regen verzeichnet so viele Gäste wie noch nie in einem Juli.

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Der Tourismusort Bodenmais (Lkr. Regen), einer der bekanntesten im Bayerischen Wald, hatte im Juli 11,4 Prozent mehr Übernachtungen als im vergangenen Jahr. Außerdem gab es gut 25 Prozent mehr Gästeankünfte - so viele wie noch nie in einem Juli. Das hat der Urlaubsort in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Tourismus ab April völlig zusammengebrochen

Tourismuschef Marco Felgenhauer ist "heilfroh", dass man damit in der Coronakrise "mit einem blauen Auge davongekommen ist". Im April und Mai war der Tourismus durch den Lockdown völlig zusammengebrochen. Ende Mai durften die Gastgeber zwar wieder öffnen. Aber man lag im Juni noch immer fast 30 Prozent hinter den Übernachtungszahlen vom Vorjahr. Ab Juli hatte dann der Trend zum Inlandsurlaub merklich Fahrt aufgenommen.

Kreative Ideen für neue Stammgäste

Viele haben den Bayerischen Wald diesen Sommer zum ersten mal entdeckt, so Felgenhauer. "Wir hoffen, dass wir nun neue Stammgäste gewinnen können." Dafür will man auch kreative Ideen umsetzen, zum Beispiel wird gerade "Woid Woifes Naturentdeckerpfad" gebaut - benannt nach dem überregional bekannten Wander- und Naturführer im Ort. Auch neue Urlaubsangebote, eine Auszeichnung für familienfreundliche Unterkünfte und eine benutzerfreundlichere Online-Buchungsstrecke sind geplant.

Pause für Renovierung genutzt

Einige Hotels im Ort haben die Pause außerdem für Investitionen genutzt, vor allem in ihre Wellness-Bereiche, lobt der Tourismuschef. Er appelliert an alle Gastgeber und Gastronomen, weiter vorsichtig zu sein. "Ein erneuter Lockdown wäre für uns als Ort, der vom Tourismus lebt, eine Katastrophe", sagt Felgenhauer.

Auch andere schöne Regionen in Ostbayern

Auch andere Tourismusorte im Bayerischen Wald profitieren heuer vom Trend zum Inlandsurlaub. Laut Tourismusverband Ostbayern sind etliche Häuser bis in den September hinein gut gebucht oder ausgebucht. Der Verband empfiehlt kurzentschlossenen Gästen, die hier nicht mehr im Wunschquartier unterkommen, in andere schöne Regionen Ostbayerns auszuweichen, zum Beispiel den Oberpfälzer Wald, das Bayerische Jura, die ostbayerischen Städte oder die Heilbäder, wo es noch freie Kapazitäten gibt.

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