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Der Tourismusverband Franken will mit einer Online- und Social-Media-Strategie um Besucher werben. Mittels einer Drei-Stufen-Phase sollen Interessierte auf die Region aufmerksam gemacht werden.

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Franken wirbt online um Touristen

Der Tourismusverband Franken will mit einer Online- und Social-Media-Strategie um Besucher werben. Mittels einer Drei-Stufen-Phase sollen Interessierte auf die Region aufmerksam gemacht werden.

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Von
  • Sophia Ruhstorfer

Die Reisebeschränkungen in der Corona-Krise sieht der Tourismusverband als Chance, um Daheimgebliebene für einen Urlaub in der fränkischen Region zu gewinnen. Dazu gibt es bereits eine eigene Erholungs-Strategie, die Joachim Herrmann, bayerischer Innenminister und Vorsitzender des Tourismusverbandes Franken e.V., in Nürnberg vorstellte. Der fränkische Tourismusverband setzt dabei vor allem auf Online- und Social-Media-Strategien.

Drei Phasen-Modell soll Touristen locken

Schon während des Lockdowns habe man auf der Kommunikationsebene den touristischen Neustart vorbereitet, so Herrmann. In einer ersten und zweiten Phase habe man verstärkt Werbung geschaltet. "Die dritte Phase schließlich, die sich über die kommenden Monate erstreckt, nimmt das Motto "Willkommen in Franken!" in den Blick und begleitet mit zahlreichen Tipps die nun wieder möglichen Reise-Optionen", so Herrmann weiter.

Zusammenarbeit mit Reisebloggern

So stellen beispielsweise Reiseblogger fränkische Städte vor und sollen die Reiselust der Deutschen wieder wecken. Herrmann spricht im Hinblick auf die Corona-Krise von einem "massiven Einbruch" in der Tourismusbrache und Gastronomie. Im Vergleich zum Vorjahr sei man in den ersten Monaten dieses Jahres in einem deutlichen Plus gewesen.

Fränkischer Tourismus bleibt Wirtschaftsfaktor

"Wir sind jetzt natürlich im März, April und wohl auch noch im Mai schon in einem massiven Minus von 30, 40, 50 Prozent. Das tut natürlich den Betrieben in der Gastronomie, in der Tourismusbranche sehr weh". Herrmann ist sich aber sicher, dass der fränkische Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor bleibt – er stehe auf einem festen Fundament.

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Innenminister Joachim Herrmann will viel Werbung machen für den "Urlaub daheim". Vor allem in den Sozialen Medien sollen zum Beispiel Reiseblogger fränkische Städte vorstellen und so die Reiselust der Deutschen wieder wecken.

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