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Warnung vor schweren Unwettern in Teilen Bayerns | BR24

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Gewitter-Wolken in München

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    Warnung vor schweren Unwettern in Teilen Bayerns

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Unwettern und Hagel im Freistaat. Für Teile Südbayerns gilt derzeit die höchste Warnstufe.

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    Der DWD warnt vor extremem Unwetter (höchste Stufe 4) in den Landkreisen Eichstätt, Fürstenfeldbruck, Ingolstadt, Landsberg am Lech, Nördlingen, Oberallgäu, Starnberg und Welheim-Schongau. (Stand: 18.15 Uhr)

    Sturmböen bis 100 km/h, 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter und bis zu fünf Zentimeter große Hagelkörner seien dabei möglich. Der Hochwassernachrichtendienst erklärte, örtlich müsse mit Überschwemmungen gerechnet werden. Extreme Sturzfluten seien möglich.

    Für mehrere weitere Landkreise in Bayern gilt eine Warnung der Stufe 3 ("schwere Unwetter").

    Geteilte Wetterlage in Deutschland

    Eine von Norden einströmende Kaltfront bringt Deutschland eine geteilte Wetterlage. Vor allem im Norden und Nordwesten führt das nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu merklich kühleren Temperaturen, die bei Höchstwerten von 19 bis 23 Grad dort noch nicht einmal für einen meteorologischen Sommertag reichen.

    Zur Wochenmitte ist vorerst Schluss mit der Hitze

    In Bayern ist es dagegen vorerst weiter schwül. Das ändert sich aber zur Wochenmitte. "Mittwoch bis zum Wochenende stellt sich verbreitet sonniges Wetter in Bayern ein, vor allem Mittwoch und Donnerstag gibt es vielerorts sogar ungetrübten Sonnenschein", sagt Lorenz. "Einzelne Schauer oder Gewitter sind am ehesten in und an den Alpen möglich." Die Temperaturen werden dabei angenehmer als am Wochenende sein – im Schnitt sollen sie bei 25, 26 Grad liegen.

    Juni 2019 knackt alle bisherigen Hitze-Rekorde

    Der Rekordmonat Juni endete mit einem weiteren Temperatur-Höchstwert: Gegen 18 Uhr wurden am Sonntag im unterfränkischen Kahl am Main 38,4 Grad gemessen - der bayerische Höchstwert an diesem Tag. Damit ist der Rekord vom letzten Mittwoch erneut geknackt worden. Da hatte es 38,1 Grad im mittelfränkischen Möhrendorf. Insgesamt wurden an 14 Messstellen bisherige Rekorde eingestellt oder übertroffen. "Das ist umso bemerkenswerter, als die Beobachtungsreihe bei etlichen Stationen Jahrzehnte, bei manchen mehr als 60 Jahre zurückreicht", erklärt BR-Meteorologe Michael Sachweh.