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Fahrzeuge blockieren Rettungsgasse und werden zu Geisterfahrern | BR24

© BR / Johanna Schlüter

Auf der Autobahn bei Regen (Symbolbild).

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Fahrzeuge blockieren Rettungsgasse und werden zu Geisterfahrern

Weil sie nicht abwarten wollten, bis sich der unwetterbedingte Stau auf der A96 auflöste, hat ein Fernlinienbus am Montag Abend die Rettungsgasse blockiert, drei weitere Fahrzeuge kehrten auf der Autobahn um. Ihnen droht nun ein Fahrverbot.

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Wie die Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck berichtet, mussten gestern kurz nach 18 Uhr die beiden Tunnel Etterschlag und Eching wegen Überflutung kurzzeitig gesperrt werden. Demnach wollte eine Streife der Autobahnpolizei später überprüfen, ob die Tunnel wieder freigegeben werden können.

Fernlinienbus blockiert zunächst Rettungsgasse auf der A96

Die Beamten konnten aber nicht vorfahren, weil ein Fernlinienbus die Rettungsgasse blockierte. Laut Polizei wollte der Busfahrer durch die Rettungsgasse bis zur nächsten Anschlussstelle steuern, um die Wartezeit im Stau zu umgehen. So dauerte es, bis der Bus in eine Lücke einscheren konnte, um den Weg für die Autobahnpolizei freizumachen.

Wegen Tunnelsperre: Wohnmobil und zwei Pkw wenden auf Autobahn

Damit aber nicht genug: Nachdem der Tunnel Etterschlag freigegeben wurde, kamen dem Einsatzfahrzeug auf dem Weg zum Tunnel Eching ein Wohnmobil mit Pferdeanhänger und zwei Pkw entgegen. Sie hatten offensichtlich wegen der Tunnelsperre Eching auf der Autobahn gewendet und wollten entgegen der Fahrtrichtung zur letzten Anschlussstelle bei Inning zurück.

Die Fahrbahn musste wegen der Geisterfahrer erneut gesperrt werden, bis diese von der Autobahn gelotst waren. Erst danach konnte auch der Tunnel Eching freigegeben werden. Dem Busfahrer und den Geisterfahrern droht nun laut Polizei ein beträchtliches Bußgeld, letzteren zusätzlich ein Fahrverbot.