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Unterwegs im Wahlkampf: Die SPD | BR24

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Mit Aussicht auf magere elf Prozent der Wählerstimmen im Bayerntrend geht die Bayern-SPD in die letzten Wahlkampfwochen. Dass mit den Themen Wohnungsnot und Mieten endlich SPD-Themen in den Vordergrund rücken, gibt den Kandidaten Hoffnung.

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Unterwegs im Wahlkampf: Die SPD

Mit mageren elf Prozent im jüngsten BayernTrend geht die Bayern-SPD in die letzten Wahlkampfwochen. Dass mit den Themen Wohnungsnot und Mieten endlich SPD-Themen in den Vordergrund rücken, gibt den Kandidaten Hoffnung.

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Fast 10.000 Münchner demonstrierten vergangenen Samstag bei #ausspekuliert gegen explodierende Mieten und Wohnungsmangel. Mit dabei die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen – selbst in der Münchner Innenstadt aufgewachsen. Sie ist froh, dass soziale Themen – wie erschwingliche Mieten, Kinderbetreuung und Rente gegenüber Flüchtlingen und Einwanderung an Boden gewinnen. Denn beim letzten BayernTrend kam die SPD nur auf magere elf Prozent.

Soziale Themen wie Mieten werden im Wahlkampf immer wichtiger

Jede Familie soll sich auch in München ein Dach über dem Kopf leisten können, sagt Kohnen und läuft neben Familien mit ihren Kinderwagen und anderen SPD-Prominenten durch die Münchner Innenstadt. Bayern habe in den vergangenen Jahren zu wenig gebaut, so Kohnen. "Wir brauchen deshalb einen Mietenstopp, der Markt muss sich erholen, das Land und die Landkreise müssen selbst bauen".

SPD-Spitzenkandidatin Kohnen reist und kämpft

Die SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen fährt mit Bahn und Auto bayernweit von Termin zu Termin. Am Vormittag ein Zweiergespräch – ihr Format "Kohnen Plus“ - im mittelfränkischen Gunzenhausen mit SPD-Vize Ralf Stegner, dasselbe am Abend in Würzburg mit Manuela Schwesig und dazwischen die Münchner Mieterdemo. "Viele Leute wollen sich bei Kohnen Plus über mich informieren, viele sind unentschlossen wen sie wählen sollen." Jetzt heiße es: das Ruder herumreißen und kämpfen, kämpfen, kämpfen, sagt Kohnen.

Auch im landwirtschaftlich geprägten Niederbayern ist erschwingliches Wohnen längst ein wichtiges Thema. Über die Autobahn ist man in nur einer Stunde in München. Das lässt auch rund um Landshut Bodenpreise und Mieten steigen.

Wohnungsmangel ist auch in ländlichen Regionen ein Problem

Ruth Müller, die niederbayerische SPD-Chefin, besucht deshalb die Baugenossenschaft des 12.000-Einwohner-Städtchens Vilsbiburg, wo Hans Sarcher als SPD-Mann und 2. Bürgermeister sagt: "Bayern ginge es besser, hätten mehr Städte wie Vilsbiburg die Baugrundstücke immer selbst gekauft, und bei jetzt 550 kommunalen Wohnungen immer auch selbst gebaut."

Ruth Müller macht im Elektrobus Wahlkampf und spricht auf unzähligen Terminen über Bildungspolitik, kostenlose Kitas und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wahlkampf heißt: weitermachen und die Menschen ernst nehmen

Warum trotzdem nur noch elf Prozent der Bayern, der SPD ihre Stimme geben wollen – Ruth Müller zuckt mit den Achseln: "Wenn ich Umfragewerte von elf Prozent habe und Wahlkampf mache, dann denke ich mir: Elf Prozent krieg ich auch ohne Wahlkampf. Da könnte ich genau so gut ins Schwimmbad gehen."

Aber man dürfe sich nicht beirren lassen, betont Müller. "Und ich denke mir: Mit wem ich mich dann unterhalten hab, der hat dann auch das Gefühl, die interessiert sich für uns und die Themen und wie es mir geht und die kümmert sich – die kann man wählen – und auf des hoff ich.“

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Autor
  • Arne Wilsdorff
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