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Pressekonferenz zum Start des Volksbegehrens Klimaschutz
© BR/Nora Scheidler
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Pressekonferenz zum Start des Volksbegehrens Klimaschutz

Für die Zulassung des Volksbegehrens muss der Verein "Klimaschutz – Bayerns Zukunft" 25.000 Unterschriften sammeln. Der Verein will mit dem Volksbegehren eine drastische Klimaerhitzung verhindern und den Schaden zumindest begrenzen. Auch der Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Klimagasen soll auf null reduziert werden.

Vereinsmitglieder kritisieren Verhinderungspolitik

Die Initiatoren des Volksbegehrens sind einzelne Vereinsmitglieder, so der Würzburger Stadtrat Patrick Friedl (Grüne), der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Fahn (FW) und der Präsident der Energy Watch Group und ehemaliges Mitglied des deutschen Bundestags Hans-Josef Fell. Sie üben heftige Kritik an der Landes- und Bundesregierung: Ihre Tatenlosigkeit und die aktive Verhinderungspolitik in Sachen Klimaschutz gefährdeten das Klima, die Umwelt und die Lebens-Chancen kommender Generationen erheblich.

Unterschriftensammlung "Klimaschutz in die Verfassung"

Unterschriftensammlung "Klimaschutz in die Verfassung"

Der Verein "Klimaschutz – Bayerns Zukunft" hat sich 2008 gegründet. Mit dem Volksbegehren orientiert er sich an Ländern wie Frankreich oder dem österreichischen Bundesland Vorarlberg, die Klimaschutz bereits in der Verfassung aufgenommen haben oder beabsichtigen dies zu tun.

Autoren

Eva BehringerAnsgar Nöth

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 03.09.2018 - 06:30 Uhr