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Kundgebung des Unternehmerkreises "Zukunft in Not" auf dem Marienplatz in Friedberg.

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    Schwäbische Unternehmer protestieren gegen Corona-Maßnahmen

    Der Unternehmerkreis "Zukunft in Not" hat am Samstagmittag in Friedberg gegen die Corona-Maßnahmen und den Schlingerkurs der Politik protestiert. Rund 70 Menschen nahmen an der Kundgebung teil und forderten von der Politik eine planbare Strategie.

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    Von
    • Michaela Neukirch
    • Veronika Scheidl

    Rund 150 Teilnehmer waren für die Kundgebung auf dem Friedberger Marienplatz vom Unternehmerkreis "Zukunft in Not" angemeldet worden, letztlich kamen aber laut Polizei nur rund 70 Personen. Die Teilnehmer wollten mit der Kundgebung erstmals auch außerhalb von Augsburg auf die Not hinweisen, die mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie über sie "hereingebrochen sei".

    Angst um die wirtschaftliche Zukunft

    "Zukunft in Not" ist ein Zusammenschluss von mittlerweile mehr als 650 Unternehmern aus Augsburg und Umgebung. Sie alle eint die Sorge um den Wirtschaftsstandort Augsburg angesichts der Corona-Pandemie. Heute ging es "Zukunft in Not" darum, von der Politik eine sichere, planbare Strategie einzufordern. "Existenzen werden zerstört, wir wissen nicht, wie es weitergeht", sagt Stefan Ehle, Sprecher des Unternehmerkreises.

    Unternehmer distanzieren sich von "Querdenken"

    Man leugne nicht das Coronavirus und man distanziere sich von der "Querdenken"-Bewegung. Allerdings seien die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie unverhältnismäßig, sagt Ehle. "Wir sorgen uns um unsere Zukunft. Wir wollen wieder arbeiten und Eigenverantwortung übernehmen", erklärt der Sprecher.

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