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Unterfranken wäre für Flüchtlinge gerüstet | BR24

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Die unterfränkischen Aufnahmeeinrichtungen wären gerüstet, falls durch die aktuellen Ereignisse in der Türkei vermehrt Flüchtlinge in die Region kommen sollten. Das erklärte die Regierung von Unterfranken auf Nachfrage des BR.

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Unterfranken wäre für Flüchtlinge gerüstet

Die unterfränkischen Aufnahmeeinrichtungen wären gerüstet, falls durch die aktuellen Ereignisse in der Türkei vermehrt Flüchtlinge in die Region kommen sollten. Das erklärte die Regierung von Unterfranken auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks.

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Wie der Pressesprecher der Regierung von Unterfranken, Johannes Hardenacke, dem BR mitteilte, sei die unterfränkische ANKER-Einrichtung Geldersheim bei Schweinfurt derzeit nur zu 51 Prozent belegt. Dort leben derzeit 610 Menschen. Auch die 41 weiteren Gemeinschaftsunterkünfte in Unterfranken seien nicht bis auf den letzten Platz belegt. Es bestünden im Bedarfsfall also Kapazitäten für neu ankommende Asylbewerber und Flüchtlinge.

Zahl der Neuaufnahmen tendenziell rückläufig

Derzeit lebten in der ANKER-Einrichtung Unterfranken vor allem Menschen aus Algerien, Armenien, Elfenbeinküste, Somalia und Nigeria, so Hardenacke. Seit Jahren beobachten die Verantwortlichen die Entwicklung der Flüchtlingszahlen regelmäßig. Die Zahl der Neuaufnahmen sei tendenziell rückläufig. Im Februar waren es 72 Personen.

Auch Asylbewerber werden auf Coronavirus getestet

Nach Informationen des Innenministeriums würde jeder Asylbewerber, der nach Bayern komme, auch auf das Coronavirus getestet. Bislang wurde das Virus jedoch in keinem Fall nachgewiesen.

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