Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Unterfranken soll von Hightech Agenda Bayern profitieren | BR24

© picture-alliance/dpa

Roboter

1
Per Mail sharen
Teilen

    Unterfranken soll von Hightech Agenda Bayern profitieren

    Die "Hightech Agenda Bayern" stärkt die Forschung in Unterfranken: Die Uni Würzburg wird Teil des Netzwerks für künstliche Intelligenz. Die FH Schweinfurt erhält ein Robotik-Center und die TH Aschaffenburg den Studiengang "Medical Engineering".

    1
    Per Mail sharen
    Teilen

    Die Hightech Agenda Bayern wird in Unterfranken neue Projekte für Wissenschaft und Wirtschaft hervorbringen. Davon sind der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landtag, Sandro Kirchner, und der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Winfried Bausback überzeugt.

    "Data Science" an der Uni Würzburg

    Beim geplanten Netzwerk für künstliche Intelligenz werde zum Beispiel in Würzburg der Knoten für "Data Science" angesiedelt. An der Universität Würzburg werde ein neues Institut entstehen, das Millionen von Daten – BIG DATA – auf Basis von Mustererkennung und maschinellen Lernens auswertet, um diese später für unterschiedlichste Bereiche in Wissenschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen, so heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Robotic-Center und Studiengang "Medical Engineering"

    Am Standort Schweinfurt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt wird ein Robotik-Center für Mensch-Maschine-Interaktion mit 260 Studienplätzen entstehen. Die TH Aschaffenburg wird vom neuen Studiengang "Medical Engineering" mit 260 Studienplätzen profitieren. Der erforderliche Neubau könne nun ebenfalls finanziert werden, so Winfried Bausback. Mit einem weiteren Bauvorhaben solle es nun ebenfalls zügig vorangehen: Der Neubau der Chemie in Würzburg sei in das Sanierungs- und Beschleunigungsprogramm aufgenommen worden, das die zweite Säule der Hightech Agenda Bayern darstelle.

    Mittelstand in der Region soll mit 400 Millionen Euro gefördert werden

    Auch an der vierten Säule der Agenda, dem Mittelstandsprogramm, würden die Unternehmen der Region teilhaben: hier seien insgesamt 400 Millionen Euro vorgesehen, davon 230 Millionen für die Digitalisierung ("Digitalfonds"), 50 Millionen für Gründer bzw. Start-ups sowie 120 Millionen Euro für Unternehmen im Automobilbereich.

    Die größte bayerische Innovationsoffensive seit 20 Jahren im Umfang von insgesamt zwei Milliarden Euro hatte der Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung in der letzten Woche im Bayerischen Landtag vorgestellt.