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Unterfranken: Große Städte bieten Obdachlosen Winter-Unterkünfte | BR24

© Achim Winkelmann/BR-Mainfranken

Auch in Unterfranken halten die großen Städte Winter-Unterkünfte für Obdachlose bereit. Allerdings variiert die Anzahl erheblich. Das ergab eine Umfrage des Bayerischen Rundfunks.

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Unterfranken: Große Städte bieten Obdachlosen Winter-Unterkünfte

Auch in Unterfranken halten die großen Städte Winter-Unterkünfte für Obdachlose bereit. Allerdings variiert die Anzahl erheblich. Das ergab eine Umfrage des Bayerischen Rundfunks.

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In Schweinfurt gebe es keine Menschen, die auf der Straße leben, heißt es auf die BR-Anfrage bei der Stadt. "Durchreisende Wohnsitzlose" könnten allerdings in der Oberen Straße kurzfristig und kurzzeitig übernachten. Für sie gebe es jeweils zwei Schlafplätze für Männer und Frauen. Ausgelastet seien die Plätze aber nie, so die Stadt. Die Wohnungslosenhilfe bestehe aus zwei Mitarbeiterinnen.

Aschaffenburg hält 72 Plätze für Menschen ohne festen Wohnsitz vor

In Aschaffenburg gibt es zwei städtische Einrichtungen für Menschen ohne festen Wohnsitz: zum einen ein reines Männerwohnheim mit maximal 45 Schlafplätzen; zum anderen ein Übernachtungsheim für maximal 20 Durchreisende, unabhängig vom Geschlecht. Zudem finanziert die Stadt sieben Plätze für junge Erwachsene, die obdachlos sind oder von Obdachlosigkeit bedroht sind. Die Einrichtung "Das junge Wohnen" wird von "Die Brücke e.V.", einem freien Träger, geführt.

Würzburg kann 390 Wohnsitzlose unterbringen

In Würzburg stehen nach eigenen Aussagen derzeit 390 Plätze in städtischen Unterkünften zur Verfügung. In der Regel seien nahezu alle Plätze belegt. Dabei würden Familien oder Alleinerziehende ausschließlich in externen Wohnungen untergebracht, alleinstehende Männer und Frauen in der zentralen Obdachlosenunterkunft in der Sedanstraße.

Einen Wärmebus wie in München, der Obdachlose zu den Unterkünften fährt, gibt es in Unterfranken nicht.