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Bayern

"Unterfranken braucht klare Grenzen für Düngemittel" | BR24

© picture-alliance/dpa

Landwirt bringt Gülle auf seinem Feld aus.

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    "Unterfranken braucht klare Grenzen für Düngemittel"

    Als Reaktion auf den Bericht zur Trinkwassersqualität in Bayern fordert der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Thomas Mütze eine Düngebeschränkung für die Landwirtschaft in Unterfranken. Bayernweit gesehen sind hier die meisten Quellen mit Nitrat belastet.

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    In einer neuen Düngeverordnung für Gebiete mit hoher Belastung sieht Mütze ein geeignetes Mittel, eine Beschränkung des Düngemitteleinsatzes für Unterfranken durchzusetzen.

    "Bei der Nitratbelastung bessert sich in Unterfranken nichts." Thomas Mütze (Bündnis 90/Die Grünen), Landtagsabgeordneter aus Aschaffenburg

    Die bisherigen Aktivitäten zur Verbesserung der Wasserqualität – wie etwa Wasserberater, das Kulturlandschaftsprogramm oder ähnliche Initiativen zum Grundwasserschutz – würden nicht greifen. Deshalb brauche es für Unterfranken dringend klare Grenzen für die Düngung.

    Jeder fünfte Liter in der höchsten Belastungsklasse

    Der Studie des Landesamtes für Umwelt zufolge sind 20 Prozent der Trink- beziehungsweise Rohwasservorkommen in Unterfranken in der höchsten Belastungsklasse zu finden. Zum Vergleich: In Oberbayern beträgt der Prozentsatz des stark mit Nitrat belasteten Trinkwassers nur 0,5 Prozent.