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Die unterfränkische Polizei warnt erneut vor Betrügereien beim Online-Banking und durch Phishing-Mails.

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    Unterfränkische Polizei warnt vor Betrug beim Online-Banking

    Die unterfränkische Polizei hat erneut vor Betrügereien beim Online-Banking und durch Phishing-Mails gewarnt. Gerade ist ein Rentner im Landkreis Aschaffenburg Opfer geworden. Als die Masche auffiel hatte er schon mehrere tausend Euro überwiesen.

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    Von
    • Christiane Scherm

    Erst ein vorgetäuschter Anruf, dann eine Online-Überweisung: Mit dieser Masche hatten Betrüger in Haibach im Landkreis Aschaffenburg Erfolg. Laut Polizei ist ein Rentner am vergangenen Wochenende von einem vermeintlichen Mitarbeiter seiner eigenen Bank angerufen worden und sollte per Online-Banking Geld überweisen.

    Betrüger leiten Geld auf Konto in Litauen um

    Anschließend gab der Mann die entsprechenden TAN-Codes auf einer fingierten Homepage seiner Bank ein. Im Hintergrund leiteten die Betrüger das Geld auf ein Konto in Litauen um. Die Überweisungssumme: mehrere tausend Euro. Er erstattete daraufhin Anzeige.

    Online-Betrugsmaschen häufen sich aktuell in Unterfranken

    Die Polizei berichtet davon, dass sich derartige Betrügereien in Unterfranken aktuell häufen. Die Vorgehensweise variiert laut Polizei: Oft geht dem Betrug eine sogenannte Phishing-Mail voraus, manchmal von einem bekannten Absender oder mit einem Betreff, der Interesse wecken soll. Wenn der Empfänger auf den Anhang der E-Mail klickt, ermöglicht er den Betrügern den Zugriff auf seinen Computer.

    Es kommt auch vor, dass die Betrüger am Telefon nach den TAN-Codes für das Online-Banking fragen. Im Fall des Rentners aus Haibach hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg die Ermittlungen aufgenommen und warnt die Bevölkerung.

    Tipps der Polizei:

    • Überprüfen Sie bei E-Mails immer den Absender, bevor Sie einen Anhang öffnen.
    • Bei Zweifeln an den Angaben oder der Identität von vermeintlichen Bank-Mitarbeitern: Rufen Sie zunächst unter der bekannten Telefonnummer bei Ihrer Bank an.
    • Überprüfen Sie bei der Eingabe der TAN-Codes die übermittelten Angaben im Überweisungsformular
    • Achten Sie auf die genaue Bezeichnung in der Adresszeile der Homepage Ihrer Bank.
    • Übermitteln sie niemals TAN-Codes an andere Personen.
    • Wenden Sie sich im Verdachtsfall an die Polizei.

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