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Beschäftigter in der Metallindustrie (Symbolbild)
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Marcus Filzek
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Beschäftigter in der Metallindustrie (Symbolbild)

Die Firmen in Unterfranken beurteilen die Geschäftslage sowohl im In- als auch im Ausland schlechter als noch im vergangenen Sommer. Die unterfränkische Metall- und Elektro-Industrie rechnet zum Jahresende mit über 92.000 Mitarbeitern, ein Allzeithoch.

"Die aktuelle Lageeinschätzung hat sich gegenüber dem Sommer eingetrübt. Die Dynamik bleibt 2019 insgesamt gebremst." Martin Johannsmann, Vorstandsvorsitzender der bayme vbm Region Main und Rhön

"Jobmotor läuft noch"

"Der Jobmotor läuft noch, aber mit angezogener Handbremse. Einerseits haben die Arbeitskosten ein Niveau erreicht, das gefährlich für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist. Andererseits ist der Fachkräftemangel weiterhin gravierend", analysiert Johannsmann. So werden inzwischen bei über 90 Prozent der Betriebe die Geschäfte wegen fehlender Fachkräfte beeinträchtigt, bei knapp 39 Prozent sogar erheblich.