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Schneemassen im Priental
© BR / Georg Antretter

Autoren

Veronika Beer
Dagmar Bohrer-Glas
© BR / Georg Antretter

Schneemassen im Priental

Im Priental zwischen Aschau und Sachrang türmt sich der Schnee. Im Ortsteil Innerwald stehen etwa 50 Häuser, auf denen er schon 1,50 bis zu zwei Meter hoch ist. Am Straßenrand ist der Schnee schon zu drei Meter hohen Bergen herangewachsen. In der Region erwartet man in der Nacht noch einmal riesige Massen an Neuschnee.

Einige Menschen fühlen sich mit ihren Sorgen allein gelassen und fragen sich, warum für das Priental im Landkreis Rosenheim kein Katastrophenfall ausgerufen wird – wie es bisher in den Landkreisen Miesbach, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen, Traunstein und Bad Tölz-Wolfratshausen geschah. Dort sind mittlerweile Tausende Helfer von THW, Bundeswehr und Feuerwehren aus ganz Bayern im Dauereinsatz. Nach BR-Informationen hat der "Dorfhausmeister" von Innerwald, Erich Hoferer, rund 60 Anrufe von aufgeregten Bürgern bekommen.

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Schneemassen im Priental

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Zugeschneites Feuerwehrauto in Aschau

Zugeschneites Feuerwehrauto in Aschau

Das THW in Sachrang

Das THW in Sachrang

Die Arbeit der Einsatzkräfte geht weiter

Das Landratsamt Rosenheim weist den Vorwurf der Vernachlässigung zurück und beschwichtigt: Inzwischen seien 560 Einsatzkräfte im Raum Sachrang im Einsatz – von der Feuerwehr, der Bergwacht, dem Rettungsdienst und dem Technischem Hilfswerk.

"Mehr als arbeiten geht halt nicht." Ein Sprecher des Landratsamts Rosenheim

Staatsstraße zwischen Aschau nach Sachrang wieder gesperrt

In Sachrang waren am Sonntagmorgen noch die Dächer von 68 Gebäuden zu räumen, in Aschau von 15 Häusern. Damit dies zügig vorangeht, ist die Staatsstraße zwischen Aschau und Sachrang gesperrt. Am frühen Nachmittag wird entschieden, ob am Montag in der Stadt und im Landkreis Rosenheim der Unterricht stattfindet.

Gullis mit Spezialsalz geöffnet und geräumt

In Sachrang treffen die Einsatzkräfte unterdessen Vorkehrungen, damit das Tauwetter nicht zu Überflutungen führt. Das THW öffnet mithilfe von Spezialsalz Gullis und räumt diese, damit das abtauende Wasser abfließen kann.

Die Sache mit dem Katastrophenfall und der Bundeswehr

Das Landratsamt Rosenheim betont, dass bei einem Katastrophenfall nicht automatisch die Bundeswehr komme. Letztlich sei jeder Hausbesitzer für sein eigenes Dach verantwortlich. Die Schwerstarbeit der Einsatzkräfte sei eine freiwillige Leistung.

"Im Übrigen sind allein in Aschau und Sachrang mehr Kräfte aus dem Landkreis im Einsatz, als die Bundeswehr in ganz Bayern aufbietet." Ein Sprecher des Landsratsamts Rosenheim

Landkreis Miesbach: Ruhe bewahren, Notrufnummern nicht blockieren

Im Landkreis Miesbach sind weit über 1.000 Einsatzkräfte im Einsatz, teilte die Pressesprecherin des Landratsamtes, Sophie Stadler, mit. Für alle Häuser, die von den Einsatzkräften abgeräumt werden, müsse vorher ein Gutachten eines Statikers vorliegen. Ansonsten sei es für die Einsatzkräfte zu gefährlich.

Alle Häuser, die zur Räumung anstehen, werden streng priorisiert. Insgesamt appelliert das Landratsamt Miesbach: "Bitte bewahren Sie Ruhe, und blockieren Sie nicht die Notrufnummern. Alle gefährdeten Gebäude werden nacheinander abgeräumt."