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Uniklinik Würzburg behandelt drei Corona-Patienten aus Italien | BR24

© picture-alliance/dpa

Corona-Patient auf Intensivstation (Symbolbild)

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    Uniklinik Würzburg behandelt drei Corona-Patienten aus Italien

    Am Uniklinikum Würzburg wird ein Patient mit Covid-19-Infektion behandelt, der aus Italien stammt. Zwei weitere kommen noch dazu. Es sei ein Zeichen von Solidarität in Europa, den italienischen Krankenhäusern zu helfen, heißt es von der Klinik.

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    Von
    • Carolin Hasenauer

    Das Uniklinikum Würzburg (UKW) hat einen Patienten aus Italien mit Covid-19-Infektion aufgenommen. Er werde in dem Krankenhaus behandelt, müsse aber nicht mehr beatmet werden, so eine Sprecherin des UKW. Insgesamt sollen noch zwei weitere Corona-Patienten aus Italien dort versorgt werden. Die Universitätsklinik habe sich bereit erklärt, die Patienten aufzunehmen. Daraufhin habe die Bayerische Staatsregierung die Verteilung mit anderen Kliniken abgestimmt, so die Sprecherin weiter.

    Freie Kapazitäten vorhanden

    Man sei gut auf die voraussichtlich ansteigenden Corona-Fallzahlen vorbereitet ist, habe derzeit also noch viele Kapazitäten frei, erklärte Professor Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW. Zudem wurden am Uniklinikum vor der Aufnahme der italienischen Patienten bereits Patienten mit Covid-19 Infektion behandelt. Die nötigen Schutzmaßnahmen und die Infrastruktur sind also gegeben.

    "Gutes Signal von Solidarität in Europa"

    "Wir können schwerstkranken Patienten mit unseren intensivmedizinischen Kapazitäten helfen, das steht im Vordergrund", erklärte die Sprecherin. Die italienischen Krankenhäuser zu unterstützen, sei ein "gutes Signal von Solidarität in Europa" und für das UKW selbstverständlich. Italien ist in Europa das am stärksten von der Corona-Krise betroffene Land: 105.792 Menschen sind infiziert, 12.428 sind bereits gestorben, 15.729 sind genesen (Quelle: Johns-Hopkins-Universität, Stand 1.4., 14.33 Uhr).