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Uniklinik Regensburg will tschechische Corona-Kranke aufnehmen | BR24

© picture alliance/Armin Weigel/dpa

Noch sind am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) keine tschechischen COVID-19-Patienten in Behandlung - doch das könnte sich ändern.

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    Uniklinik Regensburg will tschechische Corona-Kranke aufnehmen

    Werden am Universitätsklinikum Regensburg bald COVID-19-Intensivpatienten aus Tschechien behandelt? Für die Krankenhausverantwortlichen wäre das durchaus denkbar.

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    Von
    • Sebastian Grosser

    Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) könnten künftig Corona-Kranke aus Tschechien behandelt werden. Vor dem Hintergrund stark steigender Infektionszahlen haben sich die Verantwortlichen bereit erklärt, Intensivpatienten aus dem Nachbarland aufzunehmen.

    Transporte mit speziellem Rettungshubschrauber möglich

    Aktuell befinden sich noch keine COVID-19-Patienten aus Tschechien in Regensburg. Aufgrund der räumlichen Nähe ist das UKR allerdings eine der ersten Anlaufstellen. Daneben ist der Rettungshubschrauber "Christoph Regensburg“ der DRF Luftrettung am Klinikum stationiert. Dieser ist einer der wenigen in Deutschland, der über ein sogenanntes "EpiShuttle“ verfügt. Damit können infektiöse Patienten transportiert werden.

    Drei COVID-19-Intensivpatienten aktuell in Behandlung

    Derzeit werden am UKR drei Menschen wegen einer Corona-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt. Das entspricht bisher einem langsamen Anstieg, so der Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Prof. Bernhard Graf. Zur Hochphase Anfang April waren es weit über 40 Patienten. Damit zählte das Klinikum während der ersten Pandemiewelle deutschlandweit zu den Krankenhäusern mit den meisten Corona-Intensivpatienten.

    Ganzheitliche Patientenversorgung

    Das UKR sei der einzige Maximalversorger im ostbayerischen Raum, erklärt Graf mit Blick auf die hohe Zahl. Durch die Gegebenheiten vor Ort könnten umliegende Krankenhäuser bei der Versorgung schwerkranker COVID-19-Patienten entlastet werden. Vor allem verfüge das Universitätsklinikum über die Möglichkeit, Patienten zu versorgen, die einen vorübergehenden Organersatz benötigen.

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