BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© vifogra
Bildrechte: vifogra

Feuerwehreinsatzkräfte aus den Ortschaften Oberisling und Graß evakuierten einen Teil des Universitätsgeländes.

Per Mail sharen

    Uni Regensburg: LKA-Experten sprengen explosive Chemikalien

    Explosionsgefahr auf dem Gelände der Universität Regensburg: Experten haben dort vorsorglich einen Behälter mit Chemikalien gesprengt. Ein Teil des Campus' musste geräumt werden. Niemand wurde verletzt.

    Per Mail sharen
    Von
    • Uli Scherr

    Sprengstoffexperten des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) haben am Dienstagabend auf dem Gelände der Universität Regensburg einen Behälter mit einer gefährlichen Chemikalie gesprengt. Es habe Explosionsgefahr bestanden, wie die Polizei Regensburg mitteilte. Während des Einsatzes mussten Teile des Universitätscampus‘ geräumt werden.

    Abgelaufenes Lösungsmittel aus Uni-Labor

    In einem Uni-Labor war am Dienstag nach Polizeiangaben eine Flasche mit zwei Litern eines speziellen Lösungsmittels gefunden worden, bei dem wegen zu langer Lagerung eine potenzielle Explosionsgefahr bestand. Bei der Chemikalie handelte es sich um sogenannten Diisopropylether. Das ist ein leicht entzündliches Lösungsmittel für verschiedene Öle und Harze.

    Sprengung durch LKA-Spezialkräfte

    Feuerwehreinsatzkräfte aus den südlich des Campus‘ gelegenen Ortschaften Oberisling und Graß evakuierten daraufhin einen Teil des Universitätsgeländes. Betroffen waren unter anderem die Fachbereiche Chemie und Pharmazie. Die Spezialkräfte des Landeskriminalamts konnten den Chemikalien-Behälter schließlich gegen 17.15 Uhr kontrolliert im Freien sprengen.

    Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Polizei zufolge bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Unbeteiligte.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!