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Unglücksfall vermutet: Senior tot im Wald bei Bessenbach | BR24

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Bildrechte: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Ronny Hartmann

In einem Wald bei Bessenbach haben Einsatzkräfte einen toten 79-Jährigen gefunden.

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    Unglücksfall vermutet: Senior tot im Wald bei Bessenbach

    Über 100 Einsatzkräfte, ein Polizei-Hubschrauber, Rettungshunde und Drohnen waren bei der Suche nach einem Vermissten im Landkreis Aschaffenburg dabei. Heute wurde der 79-Jährige tot im Wald gefunden. Ein Unglücksfall, vermutet die Polizei.

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    Von
    • Christiane Scherm

    Mit einem Polizei-Hubschrauber und einem Großaufgebot haben die Einsatzkräfte im Raum Aschaffenburg nach einem vermissten 79-Jährigen gesucht. Heute haben sie den Mann tot in einem Waldstück bei Bessenbach aufgefunden. "Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt. Aber wahrscheinlich war es ein tragisches Unglück. Der Mann war zwei Tage lang vermisst. Suizid können wir ausschließen", so Polizeisprecher Philipp Hümmer auf Anfrage von BR24.

    Senior hatte sein Auto im Wald bei Bessenbach festgefahren

    Der Senior wurde am Vormittag in der Nähe eines Futterstands für Rehe am Heidberg gefunden. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Wie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg mitteilt, war der 79-Jährige am Freitagabend noch zum Einkaufen in einem Supermarkt. Er ist mit seinem Auto in ein Waldgebiet bei Bessenbach gefahren. Dort hat sich sein Fahrzeug festgefahren. Der Mann hat das Auto daraufhin verlassen.

    "Es ist nicht auszuschließen, dass der Vermisste in einer medizinischen Notlage war und dringend Hilfe gebraucht hätte", so die Feuerwehr. Die Einkäufe lagen noch im Auto.

    Große Suchaktion mit Hubschrauber und Hunden

    Die Feuerwehr wurde am Samstagnachmittag über das festgefahrene Auto im Wald informiert und startete eine intensive Suchaktion. Dabei waren auch die Polizei, die Bergwacht, das rote Kreuz und mehrere Rettungshundestaffeln im Einsatz.

    79-Jähriger tot im Wald gefunden

    Mit mehreren Suchtrupps waren die 130 Einsatzkräfte in verschiedenen Gebieten unterwegs. Auch Wärmebildkameras, ein Polizei-Hubschrauber und Drohnen kamen zum Einsatz, um das Gebiet aus der Luft sehen zu können. Heute Morgen gegen 1.30 Uhr wurde die Suche erfolglos abgebrochen und um 9.00 Uhr fortgesetzt. Um 10.30 Uhr wurde der Mann schließlich leblos aufgefunden. Er stammt aus dem Stadtteil Leider und hat allein gelebt.

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