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Palmsonntag: Ungewöhnlicher Gottesdienst in Würzburg | BR24

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Palmsonntagsprozession mit Bollerwagen

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    Palmsonntag: Ungewöhnlicher Gottesdienst in Würzburg

    Am Sonntag feierten die Gäste der geistlichen Jugend- und Familienbegegnungsstätte "Wirbelwind" in Würzburg einen ungewöhnlichen Palmsonntagsgottesdienst. Pfarrer Michael Rompf wurde in einem "Eselskarren" zur Kirche gefahren.

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    Die Gäste der Begegnungsstätte feierten zusammen mit Mitgliedern der Gemeinde der Gehörlosen und ihrem Pfarrer Michael Rompf zum Auftakt der Heiligen Woche einen Gottesdienst. An einem Altar unter freiem Himmel wurden die Palmbuschen gesegnet und das Evangelium vom Einzug Jesu nach Jerusalem verlesen. Weil Pfarrer Rompf eine Fußverletzung hatte, wurde er in einem zum "Eselskarren" umfunktionierten Bollerwagen zur Kirche gefahren. Am Palmsonntag war Jesus auf einem Esel in Jerusalem eingezogen.

    "So wurde sehr schön augenscheinlich, was es meint, dass Jesus nicht auf dem hohen Ross, sondern auf einem Esel kam: Er kommt immer runter zu den Kleinen und ist die Freude derer, die am Rand stehen." Schwester Emmanuela Koch

    Gottesdienst in Gebärdensprache gehalten

    Bei der Messfeier war ein Gebärdendolmetscher anwesend. Zusätzlich stellten Kinder mit ihren Eltern die Passionsgeschichte in "Standbildern" nach.

    "Worte sagen viel – die Körpersprache vermag das Herz noch einmal viel tiefer zu erreichen. Daher war in diesem integrierenden Gottesdienst das Reich Gottes unmittelbar und ohne große Worte erfahrbar." Günter Kirchner, Leiter der Würzburger Jugend- und Familienbegegnungsstätte 'Wirbelwind'