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© Maximilianmuseum Augsburg
Bildrechte: Maximilianmuseum Augsburg

Grabung in der Maximilianstraße 23 in Augsburg

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    Ungewöhnliche Funde im Maximilianmuseum

    "Bodenschätze" ganz besonderer Art zeigt das Maximilianmuseum. In Augsburg sind Archäologen unter anderem auf größere Mengen Lebensmittelreste gestoßen – etwa auch Reste von Austern und Schnecken, die sich wohl die Fugger schmecken ließen.

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    In der neuen Ausstellung sind archäologische Funde vom späten Mittelalter bis in das ausgehende 19. Jahrhundert aus Augsburg zu sehen, die ein großes Stück Augsburger Alltags- und Kulturgeschichte abbilden, so Museumschef Christoph Emmendörffer.

    Allein die "erstaunliche Fülle" an Lebensmittelresten sei bemerkenswert. So wurden bei Grabungen im Stadtgebiet Massen von Austernschalen und Weinbergschnecken gefunden, die wohl von einer Fuggerhochzeit stammen. Die Augsburger Bürger des 18. und 19 Jahrhunderts schienen zudem große Freunde des "Sauerwassers" zu sein, wie Mineralwasser damals genannt wurde, das zeigen Steinzeugkrüge aus Abfallgruben, die etwa aus Selters stammen.